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Paradieslilien

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Paradieslilien
Datei:Paradisea liliastrum2LEST.jpg

Weiße Trichterlilie (Paradisea liliastrum)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Agavengewächse (Agavoideae)
Gattung: Paradieslilien
Wissenschaftlicher Name
Paradisea
Mazzuc.
Datei:The Botanical Magazine, Plate 318 (Volume 9, 1795).png
Illustration der Weißen Trichterlilie (Paradisea liliastrum) aus William Curtis: The Botanical Magazine, Volume 9, 1795, Tafel 318

Die Paradieslilien (Paradisea) oder Trichterlilien sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Agavengewächse (Agavoideae) innerhalb der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie wurden auch manchmal in die Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae) eingeordnet.

Datei:Die Paradieslilien von Obermutten 03.jpg
Paradislilien auf einer Bergwiese in Graubünden.

Beschreibung

Die Paradisea-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen und erreichen Wuchshöhen von 30 bis 50 cm. Die aufrechten Stängel sind unbeblättert. Von den grasartigen, linealischen Grundblättern umfasst der scheidige Blattgrund den Stängel.

Die einseitswendigen, traubigen Blütenstände sind zwei bis zehnblütig. Die Tragblätter sind spitz und den Stängel umfassend. Die kurz gestielten Blüten sind, zwittrig, trichterförmig und dreizählig. Sie besitzen sechs weiße, gleichgestaltete Blütenhüllblätter (Tepalen) und sechs Staubblätter, einen Griffel mit verdickter Narbe (entstanden aus drei verwachsenen Fruchtblättern).

Systematik

Die Gattung Paradisea wurde 1811 durch den italienischen Botaniker Giovanni Mazzucato (1787–1814) mit der Typusart Paradisea hemeroanthericoides Mazzuc. in Viaggio Botanico all’Alpi Giulie ...., S. 27 aufgestellt.<ref name="tropicos" /> Mit dem Gattungsnamen Paradisea ehrte Giovanni Mazzucato seinen Gönner, den Grafen Giovanni Conte Paradisi (1760–1826) aus Modena. Er war ein italienischer Literat und Naturwissenschaftler, Dozent für Mathematik, Geometrie und Geodäsie am Lyceum in Reggio nell’Emilia.<ref name="Burkhardt2016" />

Es gibt nur etwa zwei Paradisea-Arten<ref name="GRIN" />:

  • Weiße Trichterlilie (Paradisea liliastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Bertol., Syn.: Hemerocallis liliastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />L.)
  • Portugiesische Trichterlilie (Paradisea lusitanica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cout.) Samp., Syn.: Paradisea liliastrum var. lusitanica <templatestyles src="Person/styles.css" />Cout.)

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> <ref name="tropicos">Paradisea bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="Burkhardt2016"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Berlin 2016. doi:10.3372/epolist2016</ref> </references>

Weblinks

Commons: Paradieslilien (Paradisea) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien