Altenmuhr
Altenmuhr Gemeinde Muhr am See
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Altenmuhr 49° 9′ N, 10° 42′ O
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| Höhe: | 417 m ü. NHN | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1976 | |||||
| Eingemeindet nach: | Muhr am See | |||||
| Postleitzahl: | 91735 | |||||
| Vorwahl: | 09831 | |||||
Altenmuhr ist eine Gemarkung und ein Wohnstättenname sowie ehemaliger Gemeindeteil der Gemeinde Muhr am See im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern). Die Gemarkung Altenmuhr hat eine Fläche von 8,174 km². Sie ist in 1325 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6168,92 m² haben.<ref>Gemarkung Altenmuhr (093616). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 17. Oktober 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Forsthaus und Wehlenberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Oktober 2024.</ref>
Lage
Der ehemals baulich eigenständige Ort ist heute mit anderen Orten zu Muhr am See verwachsen. Dabei ist Altenmuhr der westliche Teil. Den nordöstlichen Rand bildet in etwa die Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, im Osten die St. Jakobus-Kirche am Rand von Neuenmuhr.<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Altenmuhr zählt zu den ältesten Siedlungen im Altmühltal und wurde 888 erstmals urkundlich erwähnt. Wohl schon im 15. Jahrhundert war der Ort zum Schutz vor Feinden mit einem Wassergraben und Palisaden umgeben. Dieser Schutzringwall soll erst im 19. Jahrhundert eingeebnet worden sein.
1551 wurde das Torhaus erwähnt. Es war Teil der damaligen Ortsbefestigung. Weitere Bauwerke in Altenmuhr sind die evangelisch-lutherische St.-Johannis-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, das Schloss Altenmuhr aus dem 12. Jahrhundert und die römisch-katholische St.-Walburgis-Kirche.
In einem Bogen der Altmühl lag das abgegangene Schloss Mittelmuhr, das bereits seit 600 von den Herren von Muhr bewohnt wurde. Das neuere Schloss Altenmuhr wurde ebenfalls von den Herren von Muhr bewohnt.
Zur ehemaligen Gemeinde Altenmuhr gehörten der Ort Stadeln, der Weiler Wehlenberg, die Einöde Forsthaus und die 1977 abgegangene Nesselmühle. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden 1976 alle in die Gemeinde Muhr am See eingegliedert.<ref>Muhr am See > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Bürgermeister
- 1945–1966: Johann Horn
- 1966–1975: Johann Löffler<ref>Muhr am See: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehrenbürger ( vom 28. September 2013 im Internet Archive)</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Altenmuhr. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 72–73 (Digitalisat).
- Vorlage:Gröber Bezirksamt Gunzenhausen
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Altenmuhr im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
- Geschichte der Gemeinde Muhr am See
Einzelnachweise
<references responsive />
Forsthaus | Muhr am See (bestehend aus Altenmuhr/Neuenmuhr/Stadeln) | Wehlenberg
Wüstungen: Mittelmuhr | Nesselmühle