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Helga Lindner

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Helga Lindner Vorlage:SportPicto
Datei:Bundesarchiv Bild 183-G0817-0003-001, Helga Lindner.jpg
Helga Lindner bei den
DDR-Schwimmmeisterschaften in Leipzig (1968)
Persönliche Informationen
Name: Helga Lindner
Nation: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Schwimmstil(e): Schmetterling
Verein: SC Karl-Marx-Stadt
Geburtstag: 5. Mai 1951
Geburtsort: Chemnitz, DDR
Sterbedatum: 3. November 2021
Sterbeort: Chemnitz, Deutschland
Größe: 1,71 m
Gewicht: 66 kg
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Medaillen

Helga Lindner, verehel. Härtel (* 5. Mai 1951 in Chemnitz; † 3. November 2021 ebenda<ref>Trauer um Europameisterin Helga Lindner-Härtel. In: Deutscher Schwimm-Verband. 9. November 2021, abgerufen am 10. November 2021.</ref><ref>Schwimmerin Helga Härtel verstorben, in: Freie Presse vom 6. November 2021, Seite Sport.</ref>) war eine deutsche Schwimmerin, die für die DDR startete.

Werdegang

Lindners internationale Karriere begann bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt, wo sie über 200 Meter Schmetterling nur um eine Zehntelsekunde den Olympiasieg verfehlte und der Niederländerin Ada Kok überlassen musste. Im Finale der 100-Meter-Schmetterling-Entscheidung wurde sie schließlich Achte.

Bei den Schwimmeuropameisterschaften 1970 in Barcelona konnte sie ihre einzigen beiden internationalen Titel erringen, als sie jeweils Europameisterin über 200 Meter Schmetterling und mit der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel der DDR wurde. Über 100 Meter Schmetterling gewann sie zudem die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München trat Lindner nochmals über die 200-Meter-Schmetterlingsstrecke an, konnte aber die Silbermedaille von Mexiko-Stadt nicht wiederholen und wurde letztlich Sechste.

Trivia

Helga Lindner war die Cousine der Schwimmerin Renate Vogel, die 1973 Weltmeisterin über 100 Meter und 200 Meter Brust wurde.

Auszeichnungen (Auswahl)

Weblinks

Commons: Helga Lindner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Helga Lindner | 1974: Rosemarie Kother | 1977: Anett Fiebig | 1981: Ines Geißler | 1983: Cornelia Polit | 1985: Jacqueline Alex | 1987: Kathleen Nord | 1989: Kathleen Nord | 1991: Mette Jacobsen | 1993: Krisztina Egerszegi | 1995: Michelle Smith | 1997: María Peláez | 1999: Mette Jacobsen | 2000: Otylia Jędrzejczak | 2002: Otylia Jędrzejczak | 2004: Otylia Jędrzejczak | 2006: Otylia Jędrzejczak | 2008: Aurore Mongel | 2010: Katinka Hosszú | 2012: Katinka Hosszú | 2014: Mireia Belmonte | 2016: Franziska Hentke | 2018: Boglárka Kapás | 2020: Boglárka Kapás | 2022: Lana Pudar | 2024: Helena Rosendahl Bach Vorlage:Klappleiste/Ende

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