Desperate Measures
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Länge | 96 Minuten |
| Altersfreigabe |
</ref> |
| Produktionsunternehmen | Mandalay Pictures |
| Stab | |
| Regie | Barbet Schroeder |
| Drehbuch | David Klass |
| Produktion | |
| Musik | Trevor Jones |
| Kamera | Luciano Tovoli |
| Schnitt | Lee Percy |
| Besetzung | |
| |
Desperate Measures (dt. Tagline Jede Stunde zählt) ist ein US-amerikanischer Thriller unter Regie von Barbet Schroeder und hatte am 30. Januar 1998 Premiere in den USA.
Handlung
Matthew Conner, der Sohn des in San Francisco tätigen Polizisten Frank Conner, leidet unter einer unheilbaren Krankheit. Er benötigt eine Spende des Knochenmarks. Als Spender kommt nur Peter McCabe in Frage, ein verurteilter Serienkiller.
McCabe wird in ein Krankenhaus gebracht, wo er flieht. Die Polizei umstellt das Gebäude. Conner versucht, McCabe vor seinen Kollegen zu beschützen, weil der Spender am Leben sein muss. Es kommt zu einigen Kämpfen, einige Menschen sterben. Der Polizeichef lässt Conner vorübergehend festnehmen, dieser entkommt jedoch. McCabe überwältigt die in der Überwachungszentrale des Krankenhauses arbeitenden Männer und verschanzt sich dort.
McCabe flieht aus der Klinik und Conner verfolgt ihn bis zu einer Hubbrücke, die auf Anweisung Conners angehoben wird, als sich die Männer darauf befinden. Ein Scharfschütze schießt aus dem Polizeihubschrauber auf McCabe, aber Conner schützt ihn mit dem eigenen Körper. Als McCabe ins Wasser springt, rettet Conner ihn.
In die Klinik gebracht, muss McCabe sein Knochenmark spenden. Nach der Operation erkundigt er sich bei einem Wächter, wie es dem Jungen gehe. Dabei nimmt er die Waffe des Wächters an sich.<ref>Desperate Measures ending</ref>
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Desperate Measures. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Metacritic (Metascore) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Desperate Measures. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| AllMovie | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Vorlage:AllMovie</ref> |
| CinemaScore | B–<ref>Datenbankabfrage bei cinemascore.com</ref> |
| James Berardinelli | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="reelviews" /> |
| Roger Ebert | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="ebert" /> |
Desperate Measures erhielt ein schlechtes Presseecho. So erfasst der US-amerikanische Aggregator Rotten Tomatoes größtenteils kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.<ref name="rotten tomatoes" />
James Berardinelli fand einzig Darsteller Michael Keaton sehenswert. Er lobte außerdem die Darstellung des im Film debütierenden Joseph Cross. Die Handlung sei lediglich eine Folge der Actionszenen.<ref name="reelviews">James Berardinelli: Kritik</ref>
Roger Ebert fragte in der Chicago Sun-Times wie einer der Filmcharaktere, wie viele Menschen sterben sollten, um ein Kind zu retten. Er schrieb, dass diese ethische Frage ein gutes Filmdrama generieren könnte, wenn der Film „nachdenklicher“ wäre. Der Film sei jedoch ein „unplausibler“ Actionthriller mit „unmöglichen“ Stunts.<ref name="ebert">Roger Ebert: Kritik. In: Chicago Sun-Times, 30. Januar 1998: „more thoughtful“</ref>
Cinema 5/1998 schrieb, dass der Film „stark“ anfange, aber dann nachlasse.<ref name="Dirk Jasper FilmLexikon">Vorlage:Dirk Jasper FilmLexikon</ref>
TV Hören und Sehen 18/1998 bezeichnete den Film als einen „ausgefeilten Thriller“, kritisierte jedoch die „gewaltige Materialschlacht“ und die Anzahl der Toten.<ref name="Dirk Jasper FilmLexikon" />
„Die interessante psychologische und ethische Ausgangssituation, die das Leben des Jungen, des Killers und seiner Verfolger in eine bedenkenswerte Beziehung zueinander setzt, wird durch die aufwändige Inszenierung als Actionspektakel überlagert, das sich während einer Nacht in einem Krankenhaus abspielt.“
„Es ist ein rasanter, packender Actionthriller, eine atemberaubende Achterbahnfahrt der Gefühle.“
Andy Garcia gewann im Jahr 1999 den ALMA Award.
Entstehung und Veröffentlichung
Der Film spielte in den Kinos der USA 13,8 Millionen US-Dollar ein.<ref>Business Data for Desperate Measures. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er wurde zum Großteil in Pittsburgh gedreht, weiterhin in Fresno und San Francisco,<ref>Drehorte für Desperate Measures. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die Handlung spielt jedoch komplett in San Francisco. In einer Stelle des Films findet eine Verfolgungsjagd in einem Tunnel (oder einer Kanalisation) statt, wo die Szene, in der die Personen in diesen Tunnel hineingehen, in Pittsburgh gedreht wurde, heraus kamen sie dann aber in San Francisco.
Belege und weiterführende Informationen
<references />