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Traugott Scherg

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Traugott Scherg (* 10. Mai 1936 in Eichstätt; † 18. Juli 2017 in Pfaffenhofen an der Ilm)<ref name="Nachruf">Robert Schmidl: Trauer um Altlandrat. Traugott Scherg im Alter von 81 Jahren gestorben. In: donaukurier.de. Donaukurier, 19. Juli 2017, abgerufen am 19. Juli 2017.</ref> war ein deutscher Politiker (CSU). Von 1969 bis 1996 war er Landrat des Landkreises Pfaffenhofen.

Leben

Traugott Scherg wurde als Sohn eines Oberforstmeisters geboren und wuchs nach dem Tod seiner Eltern in der Nähe von Burghausen auf. Scherg studierte Rechtswissenschaften in München und an der Universität Erlangen, wo er promovierte. Anschließend arbeitete er bei der Regierung von Oberbayern und kam 1964 als Verwaltungsjurist zum Landratsamt Pfaffenhofen.

Als Hans Eisenmann zum Bayerischen Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten berufen wurde, wurde Scherg als dessen Nachfolger 1969 zum Landrat gewählt. Mit 33 Jahren war er zu diesem Zeitpunkt jüngster Landrat Deutschlands.<ref name="Nachruf"/> In seiner Amtszeit wurde unter anderem der Bau des Kreiskrankenhauses, der heutigen Ilmtal-Klinik, beschlossen, das Schyren-Gymnasium erbaut und die Real- und die Berufsschule sowie die Förderschulen wurden völlig erneuert. Nach 27 Amtsjahren als Landrat ging er 1996 in den Ruhestand.<ref name="Nachruf"/>

Auszeichnungen

Literatur

  • Kapitel: Autoren und Mitarbeiter. In: Kreis Pfaffenhofen: Land und Leute, Herausgeber: Landkreis Pfaffenhofen, 1974, S. 366; dort ist eine kurze Biografie über ihn enthalten

Weblinks

  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.

Einzelnachweise

<references />

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Wilhelm Werberger (1933–1945) | Ernst Vetter (1945–1946, komm.) | Franz Edler von Koch (1946–1958) | Hans Eisenmann (1958–1969) | Traugott Scherg (1969–1996) | Rudolf Engelhard (1996–2008) | Josef Schäch (2008–2009) | Anton Westner (2009–2011, komm.) | Martin Wolf (2011–2020) | Albert Gürtner (seit 2020)

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