Zum Inhalt springen

Ina (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Dezember 2025 um 17:10 Uhr durch imported>Archie02 (+Verlaufskarte über MAPFRAME-ID).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ina
Datei:Ina Goleniów.jpg
Die Ina in Goleniów (Gollnow)

Die Ina in Goleniów (Gollnow)

Daten
Lage Woiwodschaft Westpommern (Polen)
Flusssystem Oder
Abfluss über Oder → Ostsee
Quelle Südöstlich von Ińsko
53° 24′ 46″ N, 15° 37′ 6″ O
 {{#coordinates:53,412862|15,618299|
dim=500 globe= name=Quelle Ina region=PL-32 type=waterbody
  }} 
Mündung In den Dammschen SeeKoordinaten: 53° 32′ 3″ N, 14° 38′ 8″ O
 {{#coordinates:53,534166666667|14,635555555556|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Ina region=PL-32 type=waterbody
  }}
53° 32′ 3″ N, 14° 38′ 8″ O {{#coordinates:53,534166666667|14,635555555556|
dim=1000 globe= name=Mündung Ina region=PL-32 type=waterbody
  }}
Höhenunterschied 105 m
Sohlgefälle 0,82 ‰
Länge 128 km
Einzugsgebiet 2131 km²
Linke Nebenflüsse Stobnica, Mała Ina
Rechte Nebenflüsse Reczyca, Małka, Krąpiel, Wisełka (Ina), Wiśniówka, Struga Goleniowska
Mittelstädte Goleniów, Stargard
Kleinstädte Ińsko, Recz

Vorlage:Maplink

Die Ina (deutsch Ihna) ist ein rechter Nebenfluss der Oder in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Der Fluss entspringt einige Kilometer östlich von Ciemnik (Temnick) und südlich von Ińsko (Nörenberg) in Hinterpommern und wird gebildet durch die Faule Ihna und die eigentliche Ihna.<ref>Friedrich Wilhelm Barthold: Geschichte von Rügen und Pommern. Band 1, Hamburg 1839, S. 33–34.</ref> Sie durchfließt Stargard und fließt weiter in einem großen Bogen nach Nordwesten, wo sie Goleniów (Gollnow) durchfließt und in den Dammschen See und damit in die Oder mündet.

Zur Zeit der Hanse betrieb die Stadt Stargard einen regen Getreidehandel, den sie über die Ihna abwickelte. Um 1830 war die Ihna nur noch über eine Länge von 4 Meilen schiffbar.<ref>Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues hydrographisches Lexikon für die deutschen Staaten. Halle 1833, S. 170–171.</ref>

Die Mündung in den Dammschen See wurde 1808 an die jetzige Stelle verlegt. Zuvor befand sie sich etwas weiter südlich bei Ihnamünde.

Literatur

  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1, S. IV–VII.
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. Teil II, Band 4, Anklam 1868, S. 4–11.
  • Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 158.

Weblinks

Commons: Ina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein