Magnes (Sohn des Aiolos)
Magnes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie Sohn des Aiolos und der Enarete.<ref name="Apollodor.1.7.3">Bibliotheke des Apollodor 1,7,3.</ref> Seine Geschwister heißen Kretheus, Athamas, Salmoneus, Deion, Peisidike, Perieres, Kalyke, Perimede, Makareus, Kanake und Alkyone.<ref name="Apollodor.1.7.3"/> Nach anderer Überlieferung ist er der Sohn des Zeus und der Thyia<ref>Hesiod, Katalog der Frauen frg 3.</ref> oder des Argos und der Perimele<ref>Antoninus Liberalis, Metamorphosen 23, 1.</ref>, siehe Stammtafel. Auf Grund seiner Abstammung und geographischen Verortung gehört er möglicherweise zum sagenhaften Volksstamm der Lapithen.<ref>Roscher, Lapithen, siehe Literatur.</ref>
Magnes soll mehrere Söhne gehabt haben: von einer unbekannten Najade den Polydektes und Diktys, von Phylodike den Eioneus und Eurynomos, von Meliboia den Alektor<ref>Schirmer, Magnes, vertiefende Quellenangaben, siehe Literatur.</ref> und den Pieros.
Er ist der Eponymos der thessalischen Halbinsel Magnesia. Auch der Begriff Magnet leitet sich von ihm ab.
Literatur
- Bernhard große Kruse: Magnes 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XIV,1, Stuttgart 1928, Sp. 452 f. (Digitalisat).
- Wilhelm Heinrich Roscher: Lapithen. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 1857 (Digitalisat). Zu den Einzelnamen, Nr. 43: Magnes.
- Adolf Schirmer: Magnes 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 2233 (Digitalisat).
Weblinks
Anmerkungen
<references />