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Postumus Cominius Auruncus

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Postumus Cominius Auruncus war gemäß der für diese frühen Jahre sehr unzuverlässigen römischen Tradition in den Jahren 501 und 493 v. Chr. römischer Konsul.<ref>T. Robert S. Broughton: The Magistrates of the Roman Republic. Band 1: 509 B.C. – 100 B.C. (= Philological Monographs. Band 15, Teil 1, ZDB-ID 418575-4). American Philological Association, New York NY 1951, S. 9 f. und S. 14–16 (unveränderter Nachdruck 1968).</ref> In der antiken Geschichtsschreibung taucht er häufig nur als Postumus Cominius auf.<ref>Marcus Tullius Cicero, Balbus 53; De re publica II 57; Titus Livius 2,18,1; Dionysios von Halikarnassos 5,50,1; 6,49,1; Cassiodor 91,1.</ref> Er soll der einzige Patrizier aus der gens Cominia gewesen sein.

Der mit der Coriolanussage verbundene Volskerkrieg wird von der römischen Tradition in das zweite Konsulat des Cominius verlegt, der dabei als Feldherr auftritt. Nach Dionysios soll er 497 v. Chr. den Tempel des Saturnus geweiht haben<ref>Dionysios 6,1,4.</ref> und 488 v. Chr. mit vier anderen Gesandten dem Coriolanus entgegengezogen sein.<ref>Dionysios 8,22,4.</ref>

Anmerkung

Einzelnachweise

<references />