Zum Inhalt springen

Absatzkrise

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Juni 2023 um 23:17 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Saldenmechanik der Absatzkrise (Investitionen wie Einnahmen & gesamtwirtschaftliche Nachfrage rückläufig).jpg
Saldenmechanik der Absatzkrise

Eine Absatzkrise (Überproduktionskrise) entsteht aus einer Stockung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Sie war lange die einzig bekannte, dem Frühkapitalismus zugeschriebene Form der Wirtschaftskrise. Sie wird von der harmonistischen „Theorie der Absatzwege“ – automatischer Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch (J. B. Say) – und der klassischen Gleichgewichtslehre abgeleugnet. Eine Absatzkrise entsteht bei Wandlungen in Konsum (Mode) und Produktion (Erfindungen), bei Verlagerungen auf den Auslandsmärkten, bei Entsprechungsstörungen zwischen den Wirtschaftszweigen, besonders bei Einschränkungen der Kreditgewährung,<ref>Deutsche Bundesbank: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geld und Geldpolitik: Vollzuteilungspolitik (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesbank.de (PDF) S. 188: „… soll damit einer „Kreditklemme“ vorgebeugt werden – dass nämlich Banken die Vergabe von Krediten an die Wirtschaft einschränken …“</ref> im weitesten Sinne durch oder aufgrund von Ausgabenreduktionen und damit nachlassender Massenkaufkraft.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />