Zum Inhalt springen

Karl von Czyhlarz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. April 2025 um 01:20 Uhr durch imported>SidonieVZ.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Karl von Czyhlarz.jpg
Karl Ritter von Czyhlarz

Karl Czyhlarz oder Karel Čihlář, ab 1878 Ritter von Czyhlarz (* 17. August 1833 in Lobositz, Nordböhmen; † 21. Juli 1914 in Wien) war ein böhmisch-österreichischer Jurist und Politiker.

Leben

Karl Czyhlarz studierte Rechtswissenschaft an der Karls-Ferdinands-Universität Prag (Promotion 1856, Habilitation 1858). Er lehrte Römisches Recht an der Prager Universität von 1863 bis 1892 und an der Universität Wien von 1892 bis 1904 und führte die quellenkritische Methode in die Behandlung des Römischen Rechts ein.

Czyhlarz war Abgeordneter zum böhmischen Landtag (1866–1886) und ab 1895 Mitglied des Herrenhauses, das Oberhaus des österreichischen Reichsrates. Er wurde mit Verleihung des Eisernen Kronen-Ordens 3. Klasse am 1. Januar 1878 mit Diplom vom 2. August 1878 in den österreichischen Ritterstand erhoben.<ref>Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band II, Seite 401, Band 58 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1974, ISSN 0435-2408</ref>

Czyhlarz war Mitglied der Prager Universitäts-Sängerschaft „Barden“ (heute zu München), der Hauskorporation der Karl-Ferdinands-Universität, deren Rektor er 1876/1877 war.

Schriften

  • Lehrbuch der Institutionen des römischen Rechts, 19, 1933

Literatur

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Karl von Czyhlarz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein