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Anna Loerper

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Anna Loerper
Datei:2021-02-03 Handball, Bundesliga Frauen, Thüringer HC - SG BBM Bietigheim 1DX 9599 by Stepro.jpg
Anna Loerper (2021)
Spielerinformationen
Spitzname „Lumpi“
Geburtstag 18. November 1984
Geburtsort Kempen, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscheDeutschland deutsch
Körpergröße 1,64 m
Spielposition Rückraum Mitte
Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–2003 DeutschlandDeutschland VT Kempen
2003–2011 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen
2011–2013 DanemarkDänemark Team Tvis Holstebro
2013–2014 DeutschlandDeutschland VfL Oldenburg
2014–2018 DeutschlandDeutschland TuS Metzingen
2018–2021 DeutschlandDeutschland SG BBM Bietigheim
Nationalmannschaft
Debüt am 14. Oktober 2005 in Paris<ref name="ProfilDHB">Profil Anna Loerper. In: dhb.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Januar 2018; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>
gegen FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
  Spiele (Tore)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 246 (428)<ref>Bei Abschied von Kapitänin Loerper: DHB-Team schlägt Polen. In: dhb.de. 6. Juni 2018, abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref><ref name="dhb">Nationalmannschaft Frauen. In: dhb.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juni 2018; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>
Stand: 27. Mai 2021

Anna Bitter, geb. Loerper, (* 18. November 1984 in Kempen) ist eine Diplom-Sportwissenschaftlerin<ref name="ProfilDHB" /> und ehemalige deutsche Handballspielerin.

Vereinskarriere

Anna Loerper kam 2003 von der VT Kempen zu Bayer 04 Leverkusen. Mit Bayer Leverkusen gelang der Allroundspielerin, die auf der Spielmacher- und der Linksaußenposition spielen kann, 2005 der Gewinn des EHF Challenge Cups, sowie der Einzug ins DHB-Pokalfinale. Ein Jahr später wurde sie mit Bayer Leverkusen deutscher Vizemeister und gewann 2010 den DHB-Pokal. 2011 wechselte Lumpi zum dänischen Verein Team Tvis Holstebro, mit dem sie 2013 den EHF-Pokal gewann.<ref name=wz2014>Peter Schroers: Anna Loerper: Im Norden fühlt sie sich wohl. In: wz.de. 1. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Dezember 2019; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>

Zur Saison 2013/14 kehrte sie in die Handball-Bundesliga zum VfL Oldenburg zurück.<ref name=wz2014 />

Ab dem Sommer 2014 lief sie für TuS Metzingen auf.<ref>Joachim Zühlke: Neue Spielmacherin für Metzingen. In: handball-world.news. 25. Mai 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Oktober 2017; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> Während ihrer Zeit dort wurde sie 2015<ref>Frauen-Handball: Anna Loerper ist Handballerin des Jahres 2015. In: stuttgarter-nachrichten.de. 16. Februar 2016, abgerufen am 6. Dezember 2019.</ref> und 2016<ref>„Kempener Mädchen“ ist Deutschlands Handballerin des Jahres. In: mein-krefeld.de. 10. Februar 2017, abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> zur Handballerin des Jahres gewählt. Mit Vizemeisterschaft und dem Erreichen des EHF-Pokalfinales, in dem Loerper nach 45 Minuten verletzt ausschied<ref>Felix Buß: EHF-Cup-Premiere endet ungekrönt: Metzingen unterliegt in Veszprem klar. In: handball-world.news. 6. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Juni 2017; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>, war auch die Mannschaft erfolgreich in der Saison 2015/16, an deren Ende Loerper noch zur Spielerin der Saison gekürt wurde.<ref>chs: Die Nummer 1 der Saison: Anna Loerper von der Liga zur Spielerin der Saison gewählt. In: handball-world.news. Abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref> Im Ende Mai 2017 erreichte Metzingen beim DHB-Pokal-Final-Four das Endspiel.<ref>Buxtehude zum zweiten Mal DHB-Pokalsieger. In: weser-kurier.de. 28. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Dezember 2019; abgerufen am 9. Dezember 2019.</ref>

Loerper wechselte am 30. Januar 2018 überraschenderweise mit sofortiger Wirkung zur SG BBM Bietigheim,<ref>Anna Loerper wechselt mit sofortiger Wirkung nach Bietigheim. In: handball-world.news. 30. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Januar 2018; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref><ref>Handball: Anna Loerper verlässt TusSies mit sofortiger Wirkung. In: swp.de. 30. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. August 2018; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> nachdem der Manager des TuS Metzingen, Ferenc Rott, ihr eine Woche zuvor mitgeteilt hatte, dass die ursprünglich bis 2019 vereinbarte Laufzeit ihres Vertrags aufgrund einer entsprechenden Option auf 30. Juni 2018 verkürzt worden sei.<ref>Wolfgang Seitz: Metzingen: Kapitänin geht von Bord. In: swp.de. 31. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. August 2018; abgerufen am 31. Januar 2018.</ref> „Wir sind überzeugt, dass sie ihren Zenit überschritten hat“, sagte der Geschäftsführer der Metzinger Handballerinnen offen und direkt.<ref>Peter Wörz: Handball: Anna Loerper wechselt die Seiten. In: stuttgarter-nachrichten.de. 30. Januar 2018, abgerufen am 17. Dezember 2019.</ref> Die 33-Jährige Spielmacherin erhielt beim Deutschen Meister des Jahres 2017 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019.<ref>Frank Pleyer: Anna Loerpers Wechsel „ein Schock“. In: Reutlinger General-Anzeiger. 31. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Januar 2018; abgerufen am 31. Januar 2018.</ref> Im Februar 2019 wurde der Vertrag bis zum Sommer 2020 verlängert.<ref>Anna Loerper verlängert in Bietigheim. In: ran.de. 14. Februar 2019, abgerufen am 6. Dezember 2019.</ref> Nach einer weiteren Vertragsverlängerung beendete Loerper am Saisonende 2020/21 ihre Karriere.<ref>Ex-Nationalspielerin Anna Loerper beendet Karriere nach dieser Saison. In: handball-world.news. 29. Oktober 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Oktober 2020; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> Am 26. Mai 2021 spielte sie ihr letztes Bundesligaspiel.

Nationalmannschaft

2005 gab Anna Loerper ihr Debüt in der Handballnationalmannschaft, in den nächsten 13 Jahren bestritt sie 246 Länderspiele, in denen sie 428 Tore erzielte, wobei der größte Erfolg der 3. Platz bei der WM 2007 war.<ref>Bei Abschied von Kapitänin Loerper: DHB-Team schlägt Polen. In: Focus Online. 6. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Dezember 2019; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>

Erfolge

  • Deutsche Nationalmannschaft
  • VT Kempen
    • Niederrhein Meister 2000, 2001, 2003
    • Westdeutscher Meister 2001
  • Bayer Leverkusen
    • Deutscher Vizemeister 2006, 2007
    • Deutscher Pokalsieger 2010
    • Deutscher Vizepokalsieger 2005
    • Challenge Cup Siegerin 2005
  • Team Tvis Holstebro
  • SG BBM Bietigheim

Auszeichnungen

Sonstiges

Loerper ist mit dem ehemaligen Handballtorwart Johannes Bitter verheiratet.<ref>Bitter vor Brasilien-Showdown: „Sieg ist Pflicht“. In: sport1.de. 8. Dezember 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> Bei der Frauenweltmeisterschaft 2025 war sie im Halbfinale und Finale Expertin bei der ARD-Übertragung.

Weblinks

Commons: Anna Loerper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />