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CCP Games

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CCP Games

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Ccp-logo.svg
Rechtsform hlutafélag
Gründung 1997
Sitz Reykjavík, IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island
Leitung Hilmar Veigar Pétursson, (CEO)
Branche Softwareentwicklung
Website www.ccpgames.com

CCP Games (Crowd Control Productions) ist ein in der isländischen Hauptstadt Reykjavík ansässiges Unternehmen, welches das Onlinespiel EVE Online und dessen Ableger entwickelt.

Geschichte

Das Unternehmen wurde im Sommer 1997 gegründet. Nach fast sechs Jahren Entwicklung brachte CCP 2003 ihr erstes Computerspiel, EVE Online, auf den Markt und betreibt und erweitert es bis heute.

2006 fusionierte CCP mit White Wolf unter der Führung des damaligen CEOs von CCP, Hilmar Veigar Pétursson. Die Unternehmen wollen weiterhin ihre Namen beibehalten, aber ihre Stärken zusammenlegen. So werden die „Nebenprodukte“ zu EVE Online, wie das Sammelkartenspiel und ein geplantes Pen-&-Paper-Rollenspiel, von White Wolf vertrieben.

CCP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 bei einem Umsatz von 37,15 Mio. US-Dollar einen Gewinn von knapp 3,0 Mio. US-Dollar.<ref name="registration" /> 2008 werden etwa 35 % der Aktien mittelbar durch den isländischen Unternehmer Björgólfur Thor Björgólfsson gehalten.<ref name="registration"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CCP Registration Document (Memento vom 9. März 2009 im Internet Archive) (PDF; 3,1 MB)</ref> Der Jahresumsatz betrug im Jahr 2008 46,5 Mio. US-Dollar.<ref name="Telegraph"/> Da CCP den größten Teil seiner Umsätze in Fremdwährungen erzielt und Auslandsniederlassungen hat, war das Unternehmen von der isländischen Finanzkrise weniger stark betroffen als andere isländische Unternehmen. Dennoch wurde auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 spekuliert, dass die damals durch die isländische Zentralbank eingeführten Kapitalverkehrskontrollen CCP dazu zwingen könnten, das Land zu verlassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Economic crisis may force CCP Games to leave Iceland (Memento vom 9. November 2010 im Internet Archive) bei massively.com</ref>

CCP plante ein Online-Spiel zur Vampirreihe World of Darkness von White Wolf. Als Zielgruppe werden junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren angepeilt.<ref name="Telegraph">Telegraph-Artikel vom 18. Mai 2009</ref> Am 1. April 2014 wurde das Ende des Projektes bekanntgegeben.<ref>Pressemitteilung CCP. Website CCP Games Abgerufen am 8. Mai 2014.</ref>

Am 29. November 2012 gab das Museum of Modern Art bekannt, ab März 2013 EVE Online und 13 weitere Computerspiele für eine neue Design-Dauerausstellung in den Philip Johnson Galleries aufzunehmen. Alle Titel wurden als herausragende Vertreter im Bereich des Interaktionsdesigns bezeichnet. Kriterien waren neben der visuellen Qualität und der ästhetischen Erfahrung sämtliche Aspekte, die zur Gestaltung der Interaktion beitragen, etwa die Eleganz des Programmcodes oder das Design des Spielerverhaltens.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Video Games: 14 in the Collection, for Starters.] In: Inside / Out. A MoMA/MoMA PS1 Blog. Museum of Modern Art, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. November 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Produkte

  • EVE Gunjack – Ein Arcade-Spiel von 2015 für das Samsung Gear VR System. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Bordschützen auf einem Raumschiff aus EVE Online.<ref name="gunjack">CCP Newsblog vom 20. November 2015</ref>
  • EVE: Echoes – Eine Adaption von Eve Online für Mobiltelefone mit Android-/iOS-Betriebssystem. Es übernimmt sehr viele Elemente der PC-Version, wurde aber in vielen Bereichen für die Nutzung auf eben jene angepasst. Es startete am 13. August 2020.<ref>eveechoes.com</ref>

Literatur

  • Winnie Forster: Lexikon der Computer- und Videospielmacher. Erste Auflage, S. 65. ISBN 978-3-00-021584-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />