Zum Inhalt springen

Kirchborgum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. März 2023 um 14:10 Uhr durch imported>Matthias Süßen.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kirchborgum
Stadt Weener
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(278)&title=Kirchborgum 53° 12′ N, 7° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(278) 53° 12′ 1″ N, 7° 24′ 2″ O
 {{#coordinates:53,200197|7,400443|primary
dim=10000 globe= name=Kirchborgum region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 0,1–4 m ü. NN
Fläche: 7,93 km²
Einwohner: 278 (31. Dez. 2017)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 26826
Vorwahl: 04951
Datei:Rheiderland de.png
Karte
Karte des Rheiderlands
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Kirchborgum ist ein Dorf und ein Stadtteil von Weener im Rheiderland, das im südwestlichen Ostfriesland liegt. Das Dorf liegt direkt an der Ems und an der Bundesstraße zwischen der Weeneraner Innenstadt und der Kreisstadt Leer. In Kirchborgum leben etwa 300 Menschen.

Geschichte

Die erste Erwähnung Kirchborgums stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirchborgumer Kirche aus dem Jahr 1638 versank bald in der Ems. Die heutige reformierte Kirche wurde 1827 von J. B. Kröger als Saalkirche im Stil des Klassizismus des 19. Jahrhunderts erbaut.<ref>Gottfried Kiesow: Architekturführer Ostfriesland. Verlag Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2010, ISBN 978-3-86795-021-3, S. 173.</ref> Hingegen blieb der Glockenturm aus dem 1766 von der Vorgängerkirche erhalten. Die Backsteinkirche ist schlicht gehalten und mit Lisenen und Rundbogenfenster versehen. Das Innere wird durch ein hölzernes Tonnengewölbe, die Biedermeier-Kanzel und die Orgel der Gebrüder Rohlfs geprägt. Das Instrument wurde 1876 an der Westseite mit acht Stimmen ohne Aliquotregister auf einem Manual und Pedal gebaut.<ref>Walter Kaufmann: Die Orgeln Ostfrieslands. Ostfriesische Landschaft, Aurich 1968, S. 148.</ref> Lange Zeit bestand eine Fährverbindung über die Ems nach Driever im Overledingerland. Am 1. Januar 1973 wurde das Dorf in die Stadt Weener eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 263.</ref>

Persönlichkeiten

  • Otto Buurman (1890–1967), Philologe, Arzt und Ministerialbeamter im Gesundheitsbereich

Literatur

  • Wilhelm Lange (Hrsg.): Die Familien der Kirchengemeinde Kirchborgum (1724–1900). Nachdruck der 1. Auflage. Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich 2011, ISBN 978-3-934508-39-2 (Ostfrieslands Ortssippenbücher, Bd. 19; Deutsche Ortssippenbücher, Bd. A 116).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein