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Solmsbach

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Solmsbach
Datei:Solmsbach Pegel Bonbaden.jpg
Pegel Bonbaden

Pegel Bonbaden

Daten
Gewässerkennzahl DE: 25852
Lage Taunus

Westhessisches Berg- und Senkenland


Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Lahn → Rhein → Nordsee
Quelle im Taunus bei Espa
50° 25′ 8″ N, 8° 35′ 16″ O
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Quellhöhe ca. 430 m <ref name="TK">Topografische Karte 1:25.000</ref>
Mündung bei Burgsolms in die LahnKoordinaten: 50° 33′ 3″ N, 8° 24′ 15″ O
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50° 33′ 3″ N, 8° 24′ 15″ O {{#coordinates:50,550833333333|8,4041666666667|
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Mündungshöhe ca. 142 m <ref name="TK"/>
Höhenunterschied ca. 288 m
Sohlgefälle ca. 12 ‰
Länge 24,6 km<ref name="DE-HE_WRRL">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 112,491 km²<ref name="DE-HE_WRRL">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
Abfluss am Pegel Bonbaden<ref name="DE-HE_GKJB25850257">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch 2008 Einzelblatt Pegel Bonbaden, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, abgerufen am 22. Januar 2016 (PDF, deutsch).</ref>
AEo: 98,6 km²
Lage: 6 km oberhalb der Mündung
NNQ (28-06-1976)
MNQ 1960/2008
MQ 1960/2008
Mq 1960/2008
MHQ 1960/2008
HHQ (11.08.1981)
20 l/s
99 l/s
707 l/s
7,2 l/(s km²)
11 m³/s
45 m³/s
Abfluss an der Mündung (extrapoliert)

<ref name="DE-HE_GKJB25850257">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch 2008 Einzelblatt Pegel Bonbaden, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, abgerufen am 22. Januar 2016 (PDF, deutsch).</ref>
AEo: 112,491 km²

MNQ
MQ
Mq
MHQ
113 l/s
806 l/s
7,2 l/(s km²)
12,549 m³/s
Linke Nebenflüsse Eichelbach, Wiebelsbach, Aubach, Uthenbach, Albrechtsbach, Kirbach, Weipersgrundbach, Taumersbach
Rechte Nebenflüsse Hohlbach, Löllbach, Griedelbach, Diebach, Mühlbach, Quembach, Hainbach, Eubach
Kleinstädte Braunfels, Solms
Gemeinden Waldsolms, Schöffengrund

Der Solmsbach im Taunus ist ein 24,6 km<ref name="DE-HE_WRRL">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref> langer, linksseitiger und südlicher Zufluss der Lahn im Landkreis Gießen und Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Sein Einzugsgebiet ist etwa 112,5 km²<ref name="DE-HE_WRRL">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref> groß.

Name

Der Bach wurde im Jahr 788 als Sulmissa erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom germanischen *swulm- ab, einen Ablaut zum Verb *swell-a- mit der Bedeutung „schwellen“.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Er wurde der Namenspatron des Grafen- und Fürstengeschlechts Solms, dessen Stammburg einst in Burgsolms stand, einiger Ortschaften am Bach und der durch sein Tal folgenden Bahnstrecke Friedrichsdorf–Albshausen.

Verlauf

Der Solmsbach entspringt im Östlichen Hintertaunus. Seine Quelle liegt im Naturpark Taunus am südlichen Ortsrand von Espa, einem Ortsteil der Gemeinde Langgöns, auf rund 430 m ü. NN.

Anfangs fließt der Solmsbach westwärts nach Weiperfelden und daraufhin in nordwestliche Richtung durch Brandoberndorf, vorbei an Kröffelbach und durch Kraftsolms; sie alle sind Ortsteile der Gemeinde Waldsolms. Dabei münden links- und rechtsseitig mehrere Bachläufe ein, zum Beispiel der Eichelbach bei Weiperfelden und der Aubach in Brandoberndorf.

Dann fließt der Solmsbach in Richtung Nordnordwesten, wobei er Niederquembach, einem Ortsteil von Schöffengrund, und Neukirchen, einem Ortsteil von Braunfels, jeweils im Westen passiert. Im Braunfelser Ortsteil Bonbaden wird der Bach durch den Hainbach gespeist, der beim nahen Laufdorf entspringt. Hier bildet er die Westgrenze des Wetzlarer Hintertaunus.

Nördlich von Bonbaden durchläuft er den Solmser Ortsteil Oberndorf, um dann nach Durchfließen des Solmser Ortsteils Burgsolms auf etwa 142 m<ref name="TK"/> Höhe in den Rhein-Zufluss Lahn zu münden.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein