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Fatboy Slim

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Fatboy Slim (2004)
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Fatboy Slim (2006)

Norman Quentin Cook (* 31. Juli 1963 als Quentin Leo Cook in Bromley, London) ist ein unter dem Künstlernamen Fatboy Slim bekannter britischer Musiker. Weitere Pseudonyme, unter denen er seine Musik veröffentlicht, sind Pizzaman und Son of a Cheeky Boy.

Leben und Werk

Vorlage:Hinweisbaustein In den späten 1970er Jahren lernte Cook den Songwriter Paul Heaton kennen, mit dem er die Punkband The Stomping Pond Frogs gründete, die sich auflöste, als er 1982 nach Brighton zog, um zu studieren.<ref>Paul Nichols: Norman Cook – He’s Come A Long Way Baby. In: M Magazine. PRS for Music, 9. Mai 2011, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach eigenen Angaben startete er bereits 1978 als DJ.<ref>Ellie Henman: DJ Fatboy Slim reveals how ex-wife Zoe Ball helped him cope with his fame. In: The Sun. News Group Newspapers Limited, 3. November 2024, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erste Erfolge feierte er als Bassist der Band The Housemartins (unter anderem mit dem Song Caravan of Love), der er sich 1986 anschloss und bis zur Auflösung 1988 angehörte. Danach konzentrierte er sich auf eigene Projekte und trat zunächst hauptsächlich als Remixer für Stücke anderer Künstler in Erscheinung.<ref>Norman Cook: Remix Credits. In: Discogs. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine erste Soloveröffentlichung war 1989 die Single Won't Talk About It (als Norman Cook), mit der er im Juli Platz 29 der britischen Charts erreichte.<ref>Won't Talk About It / Blame It On The Bassline by Norman Cook. In: Official Charts. The Official UK Charts Company, abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im gleichen Jahr gründete er mit Lindy Layton die Band Beats International, die bis 1991 bestand. 1993 bildete er gemeinsam mit John Reid das House-Projekt Pizzaman und mit Gareth Hansome alias GMoney die Mighty Dub Katz. Zudem war er zwischen 1994 und 1997 Mitglied der Funkpop-Band Freak Power, die zwei Alben veröffentlichte, unter anderem mit dem Radiohit Turn On, Tune In, Cop Out.

Cook setzte mit seinen zahlreichen Remixes Maßstäbe für einen Musikstil, der später unter dem Namen Big Beat bekannt wurde (z. B. mit seinem Remix von Brimful of Asha von Cornershop). Sein weites stilistisches Spektrum umfasst auch House- und Dancefloor-Produktionen. Zu seinen größten Hits als Fatboy Slim zählen Right Here, Right Now und The Rockafeller Skank, welches das Titellied von FIFA 99 war, sowie Praise You.

Ebenso bekannt sind seine Musikvideos, die unter anderem die Evolutionsgeschichte des Menschen humoristisch aufarbeiten (Right Here, Right Now, Regie: Hammer & Tongs) oder eine Amateurtanztruppe beim fröhlichen Tanz zeigen (Praise You, Regie: Spike Jonze). Das Video zu Weapon of Choice von Regisseur Spike Jonze mit Hollywood-Star Christopher Walken gewann im April 2002 die Wahl zum „besten Video aller Zeiten“ aus der Liste der Top-100-Musikvideos in einer Umfrage unter Musikern, Regisseuren und Verantwortlichen der Musikindustrie durch den britischen Musiksender VH1.

Die von Fatboy Slim veranstaltete kostenlose Party Big Beach Boutique zog bei ihrer zweiten Auflage im Juli 2002 etwa 250.000 Menschen zum Tanzen an den Strand von Brighton. Eine Dokumentation des Ereignisses erschien auf DVD. Als The BPA (The Brighton Port Authority) arbeitet er mit Künstlern wie David Byrne und Dizzee Rascal zusammen. Im August 2008 wurde das erste Science-Faxtion-Album veröffentlicht, an dem er auch mitgearbeitet hat.

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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