Zum Inhalt springen

Ongi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2026 um 23:58 Uhr durch imported>Nicowa.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ongi
Онги гол (Ongi Gol), Онги-Гол (Ongi-Gol)
Datei:OngiinKhiid2.jpg
Der Fluss Ongi an der Klosteranlage Ongiin Chiid

Der Fluss Ongi an der Klosteranlage Ongiin Chiid

Daten
Lage Öwörchangai, Dund-Gobi, Ömnö-Gobi (Mongolei)
Flusssystem Ongi
Quelle im Changai-Gebirge
46° 32′ 41″ N, 102° 2′ 47″ O
 {{#coordinates:46,544783|102,046376|
dim=500 globe= name=Quelle Ongi region=MN-055 type=waterbody
  }} 
Quellhöhe ca. 2400 m
Mündung in den See Ulaan NuurKoordinaten: 44° 31′ 0″ N, 103° 41′ 0″ O
 {{#coordinates:44,516666666667|103,68333333333|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Ongi region=MN-053 type=waterbody
  }}
44° 31′ 0″ N, 103° 41′ 0″ O {{#coordinates:44,516666666667|103,68333333333|
dim=1000 globe= name=Mündung Ongi region=MN-053 type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 1008 m
Höhenunterschied ca. 1392 m
Sohlgefälle ca. 3,2 ‰
Länge 435 km
Mittelstädte Arwaicheer

Der Ongi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Fluss im Süden der Mongolei.

Ursprünglich war der Fluss 435 Kilometer lang und damit der zehntlängste der Mongolei.<ref>Werner Elstner: Mongolei, S. 15. Berlin 1993</ref> Er entspringt im Changai-Gebirge und verläuft durch die Wüste Gobi, bis er sich dort in den See Ulaan Nuur ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ergießt, dessen Name wörtlich übersetzt „Roter See“ bedeutet.

Laut Presseberichten von 2005 versiegte der Fluss 1998 das erste Mal.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Goldrausch im Steppenstaat (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref>, allerdings gibt es auch schon in älterer Literatur Angaben über regelmäßiges Austrocknen.<ref>M. W. Pewzow, Wo man mit Ziegeltee bezahlt, Leipzig 1953, p.282</ref> 2001 gründeten Betroffene die „Ongi-Fluss-Bewegung“, um die Politik auf das Problem zusätzlicher Wasserentnahmen aufmerksam zu machen.<ref>taz Nr. 7707 vom 5. Juli 2005 S. 8</ref> Das Wasser wird im Quellgebiet des Flusses für das Auswaschen von Gold verbraucht. Nach Ansicht des Umweltministeriums der Mongolei, dessen Minister zur Partei des Besitzers eines der größeren Wasserverbraucher am Ongi Gol gehört, ist dagegen hauptsächlich die globale Erwärmung daran schuld.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mongolei - Das stille Sterben des Ongi (Memento vom 9. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzbiographie I. Erdenebaatar, mongolischer Umweltminister (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive), mongolisch</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzbiographie B.Erdenebat, Chef der Mutterland – Partei und Gründer von Erel (Memento vom 10. Mai 2008 im Internet Archive), mongolisch</ref> Erfolge konnte die Initiative verbuchen, da einige Unternehmen schließen mussten, allerdings arbeiten sie zum Teil illegal weiter.

Am Ongi liegen die Stadt Arwaicheer, das Aimagzentrum von Öwörchangai, sowie mehrere Sum-Zentren und das Kloster Ongiin Chiid.

Weblinks

Commons: Ongi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />