Zum Inhalt springen

Philippe Streiff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Januar 2026 um 21:40 Uhr durch imported>Pessottino.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Philippe Streiff
Philippe Streiff 2014
Nation: FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Streiffs Helm im Jahr 1988
Streiffs Helm im Jahr 1988
Formel-1-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Portugal 1984
Letzter Start: Großer Preis von Australien 1988
Konstrukteure
1984 Renault · 1985 Ligier · 1985–1987 Tyrrell · 1988 AGS
Statistik
WM-Bilanz: WM-14. (1986)
Starts Siege Poles SR
53
WM-Punkte: 11
Podestplätze: 1
Führungsrunden:

Philippe Pierre Streiff (* 26. Juni 1955 in Grenoble; † 23. Dezember 2022 in Puteaux) war ein französischer Automobilrennfahrer, der von 1984 bis 1988 in der Formel-1-Weltmeisterschaft aktiv war.

Karriere

Monoposto

Streiff begann 1978 seine Monoposto-Karriere in der französischen Formel Renault. 1979 stieg er in die Französische Formel-3-Meisterschaft auf, wo er 1981 den Meistertitel gewann. Anschließend wechselte er in die Formel-2-Europameisterschaft, wo er 1984 das Rennen in Brands Hatch gewann. Parallel zu seiner Formel-2-Karriere bestritt er Formel-1-Testfahrten für Renault. Als Dank für seine Dienste als Testfahrer setzte Renault beim Großen Preis von Portugal 1984 ein drittes Fahrzeug für Streiff ein. Der Renault schied im Rennen jedoch wegen einer defekten Antriebswelle aus.

1985 fuhr er vier Rennen für Ligier und wurde am Ende der Saison von Tyrrell als Ersatz für den tödlich verunglückten Stefan Bellof verpflichtet. Streiff fuhr bis 1987 für den Rennstall von Ken Tyrrell. 1988 wechselte er zum französischen Rennstall AGS. Kurz vor Beginn der Saison 1989 verunglückte er bei Testfahrten in Brasilien schwer und war seitdem vom Hals abwärts querschnittgelähmt.

Streiff erzielte in 53 Grands Prix insgesamt elf Punkte. Größter Erfolg seiner Formel-1-Laufbahn war der dritte Platz beim Großen Preis von Australien 1985.

Sportwagen

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erreichte Streiff bei vier Starts zwei Podestplatzierungen: 1981 belegte er gemeinsam mit Jean-Louis Schlesser und Jacky Haran Rang zwei auf einem Rondeau M379 und 1984 zusammen mit David Hobbs und Sarel van der Merwe Rang drei auf einem Porsche 956B.

Er starb im Dezember 2022.<ref>Nachruf auf Philippe Streiff</ref>

Statistik

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1978 FrankreichFrankreich Team Pronuptia Lola T296 FrankreichFrankreich Michel Elkoubi FrankreichFrankreich Pierre Yver nicht klassiert
1981 FrankreichFrankreich Jean Rondeau Rondeau M379 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser FrankreichFrankreich Jacky Haran Rang 2 und Klassensieg
1983 FrankreichFrankreich Ford Concessionaires France Rondeau M482 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jaussaud Ausfall Ölleck
1984 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Fitzpatrick Racing Porsche 956B Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hobbs SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Sarel van der Merwe Rang 3

Literatur

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d’Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks

Commons: Philippe Streiff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1964: Henri Grandsire | 1965: Jean-Pierre Beltoise | 1966: Johnny Servoz-Gavin | 1967: Henri Pescarolo | 1968: François Cevert | 1969: François Mazet | 1970: Jean-Pierre Jaussaud | 1971: Patrick Depailler | 1972: Michel Leclère | 1973: Jacques Laffite | 1978: Alain Prost/Jean-Louis Schlesser | 1979: Alain Prost | 1980: Alain Ferté | 1981: Philippe Streiff | 1982: Pierre Petit | 1983: Michel Ferté | 1984: Olivier Grouillard | 1985: Pierre-Henri Raphanel | 1986: Yannick Dalmas | 1987: Jean Alesi | 1988: Érik Comas | 1989: Jean-Marc Gounon | 1990: Éric Hélary | 1991: Christophe Bouchut | 1992: Franck Lagorce | 1993: Didier Cottaz | 1994: Jean-Philippe Belloc | 1995: Laurent Redon | 1996: Soheil Ayari | 1997: Patrice Gay | 1998: David Saelens | 1999: Sébastien Bourdais | 2000: Jonathan Cochet | 2001: Ryō Fukuda | 2002: Tristan Gommendy Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein