Zum Inhalt springen

Wieda (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Februar 2025 um 19:44 Uhr durch imported>Exa (name).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wieda
Datei:WiedaOrtFluss.jpg
Die Wieda im Dorf Wieda

Die Wieda im Dorf Wieda

Daten
Gewässerkennzahl DE: 564822
Lage Landkreise Göttingen in Niedersachsen und Nordhausen in Thüringen (Deutschland)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Zorge → Helme → Unstrut → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle im Harz am Stöberhai
51° 39′ 43″ N, 10° 33′ 24″ O
 {{#coordinates:51,661944444444|10,556611111111|
dim= globe= name=Quelle Wieda region=DE-NI type=waterbody
  }} 
Quellhöhe ca. 545 m ü. NHN<ref name="NatErlNi" />
Mündung nahe Woffleben in die ZorgeKoordinaten: 51° 33′ 6″ N, 10° 44′ 25″ O
 {{#coordinates:51,551583333333|10,740166666667|primary
dim= globe= name=Mündung Wieda region=DE-TH type=waterbody
  }}
51° 33′ 6″ N, 10° 44′ 25″ O {{#coordinates:51,551583333333|10,740166666667|
dim= globe= name=Mündung Wieda region=DE-TH type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 206,9 m ü. NHN<ref name="MüHöheUQ" />
Höhenunterschied ca. 338,1 m
Sohlgefälle ca. 15 ‰
Länge 22 km<ref name="HlWieda" />
Linke Nebenflüsse siehe unten
Rechte Nebenflüsse siehe unten
oftmals Versickerung im Südharzer Zechsteingürtel

Die Wieda im niedersächsischen Landkreis Göttingen und thüringischen Landkreis Nordhausen ist ein etwa 22 km<ref name="HlWieda" /> langer, westlicher und orographisch rechter Zufluss der Zorge im Harz und im Südharzer Zechsteingürtel (Südharzer Zechsteinhügel).

Name

Das Gewässer wurde 1249 („aqua Wida“) erstmals urkundlich erwähnt. Die Deutung des Namens ist unsicher. Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine Zusammensetzung aus althochdeutsch wīda „Weide“ und der Endung -aha für Fließgewässer.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Verlauf

Datei:WiedaGudersleben.jpg
Die Wieda, bei Gudersleben, führt nach sommerlicher Trockenheit wieder Wasser
Datei:Wieda.jpg
Wieda bei Gudersleben

Die Wieda entspringt im niedersächsischen Teil des Harzes im Naturpark Harz. Ihr Ursprung liegt nördlich vom Stöberhai (ca. 720 m ü. NHN) im Westen des Tales Altes Loch: Dort fließen etwas oberhalb einer auf 540,6 m<ref name="NatErlNi" /> gelegenen Wegstelle zwei kurze Quellbäche auf etwa 545 m<ref name="NatErlNi" /> Höhe zusammen, die auf den Hochlagen des Berges entspringen und durch das Öhren- und Franzosental verlaufen. Anderen Angaben zufolge liegt Quelle des Flusses „nördlich des Berges Stöberhai“<ref name="HlWieda" /> auf etwa 580 m<ref name="HlWieda" /> Höhe.

Anfangs fließt die Wieda ein Stück nordost- und dann südostwärts zum ehemaligen Bahnhof Stöberhai, um etwas unterhalb davon im Steigertal auf die Landesstraße 601 zu treffen. Fortan nach Süden strebend passiert sie den Stöberhai im Osten und den Wiedaer Jagdkopf (602,1 m) im Westen, um kurz darauf bei östlichem Passieren des Käsebergs (ca. 520 m) und des Knickings (ca. 505 m) sowie westlichem des Zorger Jagdkopf (603,1 m) durch die Ortschaft Wieda zu verlaufen. Anschließend verläuft die Wieda südostwärts und verlässt den Harz, um ab Walkenried in den Südharzer Zechsteinhügeln zu fließen. Dabei passiert sie die Ansiedlung Wiedigshof.

Hiernach wechselt die Wieda nach Thüringen über und vom Naturpark Harz in den Naturpark Südharz. Darin fließt sie direkt südlich an Gudersleben und etwas nördlich von Mauderode in Richtung Osten, um etwas nach südlichem Passieren von Woffleben auf 206,9 m<ref name="MüHöheUQ" /> Höhe in den auch aus dem Harz und dort von Nordwesten kommenden Helme-Zufluss Zorge zu münden.

Gewässergüte

In Thüringen wird die Wieda als „gering belastet“ (Gewässergüteklasse I-II)<ref name="TlugGüte" /> bewertet.

Versickerung

In der warmen Jahreszeit versickert die Wieda oftmals in Karsthohlräumen der Gipskarstlandschaft des Südharzer Zechsteingürtels (Südharzer Zechsteinhügel), um unterirdisch weiterzufließen und anderswo aus Karstquellen und Quelltöpfen, wie dem Salzaspring, wieder zu Tage zu treten. In niederschlagsarmen (heißen) Sommern kommt es vor, dass ihr Flussbett völlig austrocknet.<ref name="HlWieda" />

Zuflüsse

Zu den Zuflüssen der Wieda gehören – flussabwärts betrachtet und mit orographischer Zuordnung:

Bilder

Die Bilder sind Flussabwärts geordnet.

Weblinks

Commons: Wieda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references> <ref name="HlWieda">Die Wieda, auf harzlife.de</ref> <ref name="NatErlNi"> Wieda-Ursprung auf topographischer Karte mit Region <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stöberhai-Nord (Memento vom 24. Februar 2014 im Internet Archive) (DTK 25), auf natur-erleben.niedersachsen.de</ref> <ref name="MüHöheUQ">Mündungshöhe laut unbekannte / nicht recherchierte Quelle</ref> <ref name="TlugGüte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gewässergüte Fließgewässer 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tlug-jena.de, auf tlug-jena.de (PDF; 412,77 kB)</ref> </references>