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Brose Arena

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Brose Arena

colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Logo der Brose Arena
Außenansicht der Brose Arena in Bamberg (Februar 2020)
Außenansicht der Brose Arena in Bamberg (Februar 2020)
Frühere Namen

Forum Bamberg (2001–2006)

Sponsorenname(n)

Jako Arena (2006–2010)
Stechert Arena (2010–2013)
Brose Arena (seit 2013)

Daten
Ort Forchheimer Straße. 15
DeutschlandDeutschland 96050 Bamberg, Deutschland
Koordinaten 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ OKoordinaten: 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ O
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Eigentümer Stadt Bamberg (über Stadtwerke Bamberg und Stadtbau GmbH Bamberg)
Betreiber BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH
Baubeginn 2000
Eröffnung 2001
Erweiterungen 2006
Oberfläche Beton
Parkett
PVC-Bodenbelag
Kapazität 10.000 Plätze (maximal, inkl. Logen/Lounges)
8000 Plätze (Konzerte)
6150 Plätze (Basketball-Bundesliga)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Besucherplätze (Memento vom 13. Oktober 2019 im Internet Archive) auf brose-arena.de (PDF)</ref><ref>Brose Arena</ref>
Heimspielbetrieb
Lage

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Die Brose Arena (Eigenschreibweise: brose ARENA) ist eine Mehrzweckhalle im oberfränkischen Bamberg. Sie ist nach der Olympiahalle und dem SAP Garden in München sowie der PSD Bank Nürnberg Arena die viertgrößte Mehrzweckarena in Bayern.<ref>Räume und Kapazitäten. In: brose-arena.de. Abgerufen am 17. Januar 2023.</ref>

Geschichte

Die Sponsoringrechte der als Forum Bamberg im Jahr 2001 eröffneten Halle wurden im März 2006 an JAKO (Hersteller für Teamsportbekleidung) verkauft. Im Zuge der Vermarktung der Sponsoringrechte wurde noch im selben Jahr damit begonnen, die Halle von 4750 (6850 bei Konzerten) auf 6820 (über 8000 bei Konzerten) Plätze auszubauen. Bei der sechs Millionen Euro teuren Umbaumaßnahme wurde das Foyer der Halle um 20 Meter nach vorne gezogen, um Raum für eine neue Nordtribüne zu schaffen. Beim Umbau entstanden neun V.I.P.-Logen auf der Westseite sowie ein angrenzender Business-Bereich. Dieser fasst mit einer Fläche von 600 m² bis zu 700 Besucher.<ref>VIP Bereich mit separatem Zugang. In: brose-arena.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. März 2014; abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Unter dem Komplex befindet sich ein Einkaufszentrum mit einem großen Supermarkt und mehreren Geschäften sowie Restaurants.

Im Jahr 2010 ging der Betreiber der Jako Arena in die Insolvenz.<ref>Schuldenlast war zu hoch: Jako-Arena ist pleite</ref> Die Halle wurde danach für 4,5 Millionen Euro von der Stadt Bamberg gekauft<ref>Bamberg übernimmt Jako-Arena für 4,5 Mio. Euro</ref>. Diese Entscheidung wird bis heute kontrovers diskutiert, da die Halle nur geringe bis keine Gewinne einspielt.

Vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2013 war die Halle nach dem Stahlrohrmöbelhersteller Stechert benannt. Seit 1. Oktober 2013 heißt die Halle Brose Arena, benannt nach dem Automobilzulieferer Brose.<ref>Brose wird neuer Hallensponsor. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. März 2014; abgerufen am 17. März 2014.</ref> Im Rahmen der Namensänderung kommt es auch zu größeren Instandhaltungs- und Umbauarbeiten im Umfang von rund 2,5 Millionen Euro durch die Stadt Bamberg, welche von der Firma Brose als Bedingung für das Sponsoring gefordert wurden.<ref>Bambergs Stadtrat sagt ja zur Brose-Arena. Abgerufen am 17. März 2014.</ref> Zum einen wurde durch die Erweiterung der vorhandenen Lautsprecheranlage und das Einsetzen von schallabsorbierenden Wandverkleidungen die Akustik im Innenraum der Halle verbessert. Zum anderen wurde die Videotechnik durch die Anschaffung eines Videowürfels mit modernster LED-Technik, und die Erneuerung der Netzwerke im gesamten Haus auf den neuesten Stand gebracht.<ref>Ein LED-Würfel für die Brose Arena in Bamberg. Abgerufen am 17. März 2014.</ref> Auch die neue Tribünenbestuhlung und die Modernisierung des Business-Bereichs tragen wesentlich zum Erscheinungsbild der Arena bei.<ref>Neue Stühle für die Brose Arena in Bamberg. Abgerufen am 17. März 2014.</ref> Gleichzeitig wurden auch die Stehplätze der Nord- und Südtribüne sukzessive abgebaut und durch neue Sitztribünen<ref>Mit neuer Tribüne zurück zum Mythos Freak City. Abgerufen am 17. Januar 2020.</ref> ersetzt. Dieser Umstand führte zu einer Reduzierung der maximalen Kapazität der Halle auf 5745 Zuschauer.

Im Oktober 2018 verlängerte Brose die Sponsoringrechte für die Arena bis 2023. Voraussetzung dafür war die Zusage umfassender Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen im Umfang von 5,6 Millionen Euro vonseiten der Stadt.<ref>Brose Arena bleibt Brose Arena. 24. Oktober 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref>

Veranstaltungen

Die Brose Arena ist die Heimspielstätte des Basketball-Bundesligisten und Basketball-Champions-League-Teilnehmers BMA365 Bamberg Baskets, sowie in der Saison 2009/10 des Volleyball-Bundesligisten Eschenbacher Volleys Bamberg. Des Weiteren wurde das Play-off-Finalspiel der Tischtennis-Bundesliga der Saison 2011/12 erstmals als echtes Endspiel auf neutralem Boden in Bamberg ausgetragen.<ref name="ttde-2012-05-21">DTTB: Play-off-Finale in Bamberg. In: tischtennis.de. 21. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. März 2016; abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Darüber hinaus ist sie Veranstaltungsort für zahlreiche Konzerte und Messen sowie Entertainment- und Firmenveranstaltungen. Die Arena war 2008 auch Austragungsort von zwei Boxkämpfen um die IBF-Weltmeisterschaft und 2012 die Achtelfinal-Begegnung im Davis Cup zwischen Deutschland und Argentinien. Außerdem nutzt die Otto-Friedrich-Universität die Arena aufgrund ihres großen Fassungsvermögens regelmäßig zum Semesterende für Prüfungen. Im Jahr 2013 waren unter anderem Seeed, die Sportfreunde Stiller, Bülent Ceylan, Cindy aus Marzahn und Michael Mittermeier zu Gast in Bamberg. Bei mehr als 150 Veranstaltungen im Jahr zählt die Halle rund 350.000 Besucher.<ref>»Brose Arena« steht für Kontinuität und Investitionen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2015; abgerufen am 17. März 2014.</ref> In den Jahren 2022 und 2023 veranstaltete der Schachverein SC 1868 Bamberg die internationale Bamberg-Open in der Brose Arena.<ref>Klaus Steffan: 4. Bamberg-Open in Brose-Arena – 300 Voranmeldungen – Warteliste aktiv. In: Steffans Schachseiten. 20. Mai 2022, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref>

Weblinks

Commons: Brose Arena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/Anfang BMW Park / SAP Garden (FC Bayern München) | Brose Arena (Bamberg Baskets) | Chemnitz Arena (Niners Chemnitz) | EWE Arena (EWE Baskets Oldenburg) | Inselpark Arena (Veolia Towers Hamburg) | MHPArena (MHP Riesen Ludwigsburg) | Rasta-Dome (SC Rasta Vechta) | ratiopharm arena (ratiopharm ulm) | SNP Dome (MLP Academics Heidelberg) | Sparkassen-Arena (Science City Jena) | Stadthalle Rostock (Rostock Seawolves) | Stadthalle Weißenfels (Syntainics MBC) | Süwag Energie Arena (Skyliners Frankfurt) | tectake Arena (Würzburg Baskets) | Telekom Dome (Telekom Baskets Bonn) | Uber Arena (Alba Berlin) | Volkswagen Halle (Basketball Löwen Braunschweig) <references /> Vorlage:Klappleiste/Ende