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George Bonhag

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George Bonhag Vorlage:SportPicto

Datei:George Bonhag 1906.jpg
George Bonhag beim Sieg im 1500-Meter-Gehen 1906

Voller Name George Valentine Bonhag
Nation Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 31. Januar 1882
Geburtsort BostonUSA
Größe 179 cm
Gewicht 60 kg
Sterbedatum 30. Oktober 1960
Sterbeort New York, USA
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf, Langstreckenlauf,
Crosslauf, Gehen
Verein I-AAC Queens
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Zwischenspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber London 1908 Mannschaftslauf
Gold Stockholm 1912 3000 m Mannschaft
Olympische Zwischenspiele
Gold Athen 1906 1500 m Gehen

George Valentine Bonhag (* 31. Januar 1882 in Boston; † 30. Oktober 1960 in New York City) war einer der besten Mittel- und Langstreckenläufer seiner Zeit. Er wurde zum ersten Olympiasieger im Gehen.

Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis blieb Bonhag im 800-Meter-Lauf ohne Ergebnis.

Bei den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen wurde Bonhag im 5-Meilen-Lauf Vierter. Im 1500-Meter-Lauf belegte er zu seiner großen Enttäuschung nur Platz sechs. Daraufhin meldete er sich auch zum 1500-Meter-Gehen an, obwohl er noch nie an Gehwettbewerben teilgenommen hatte. Im 1500-Meter-Gehen gewann er olympisches Gold und war damit der erste Olympiasieger im Gehen überhaupt.

Bei den Olympischen Spielen 1908 in London gewann er im Mannschaftswettbewerb über 3 Meilen mit John Eisele und Herbert Trube Silber. Im Hindernislauf gab Bonhag auf.

Bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm wurde Bonhag im 5000-Meter-Lauf Vierter in 15:09,8 Minuten. Im 3000-Meter-Mannschaftslauf gewann Bonhag mit Tell Berna und Norman Taber Gold, während Abel Kiviat und Louis Scott das Ziel nicht erreichten. Silber gewann in diesem Wettbewerb Schweden vor Großbritannien.

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik I. Athen 1896 – Berlin 1936. Sportverlag Berlin, Berlin 1997, ISBN 3-328-00715-6.
  • Bill Mallon/Ian Buchanan: Quest for Gold, New York City 1984, ISBN 0-88011-217-4
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Fields Athletics, Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e. V.

Weblinks

Commons: George Bonhag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Datei:US 3000 m team, 1912 Olympics.jpg
George Bonhag (r.) als Mitglied der siegreichen 3000-Meter-Mannschaft 1912

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

5000 Meter

1900: Großbritannien/AustralienDatei:Flag of the United Kingdom.svg Charles Bennett, John Rimmer, Sidney Robinson, Alfred Tysoe, Stan Rowley

4 Meilen

1904: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Arthur Newton, George Underwood, Paul Pilgrim, Howard Valentine, David Munson

3 Meilen

1908: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Joe Deakin, Archie Robertson, William Coales

3000 Meter

1912: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tell Berna, Norman Taber, George Bonhag, Abel Kiviat, Louis Scott • 1920: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Horace Brown, Arlie Schardt, Ivan Dresser • 1924: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Paavo Nurmi, Ville Ritola, Elias Katz, Sameli Tala, Frej Liewendahl, Eino Seppälä

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