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Bistum Urgell

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Bistum Urgell
Datei:Diócesis de Urgell.svg
Karte Bistum Urgell
Basisdaten
Staat Spanien
Andorra
Metropolitanbistum Erzbistum Tarragona
Diözesanbischof Josep-Lluís Serrano Pentinat
Emeritierter Diözesanbischof Joan Enric Vives i Sicília
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche 7630 km²
Pfarreien 363 (2023 / AP 2024)
Einwohner 213.604 (2023 / AP 2024)
Katholiken 209.100 (2023 / AP 2024)
Anteil 97,9 %
Diözesanpriester 70 (2023 / AP 2024)
Ordenspriester 1 (2023 / AP 2024)
Katholiken je Priester 2945
Ständige Diakone 4 (2023 / AP 2024)
Ordensbrüder 20 (2023 / AP 2024)
Ordensschwestern 78 (2023 / AP 2024)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Katalanisch
Kathedrale Santa Maria de la Seu d’Urgell
Anschrift Pati Palau, 1–5,
La Seu d’Urgell, Lleida – 25700, Spanien
Website www.bisbaturgell.org

Das römisch-katholische Bistum Urgell [<templatestyles src="IPA/styles.css" />uɾˈʒeʎ] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist das spanische Bistum, dem der in La Seu d’Urgell residierende Bischof von Urgell als Diözesanbischof vorsteht.

Geschichte

Bereits 527 ist ein Bischof von Urgell erwähnt. Der ganze heutige Staat Andorra ist seit dieser Zeit ein Teil der Diözese. Eine Besonderheit des Bistums ist, dass sein Bischof ex officio neben dem französischen Staatspräsidenten einer der Kofürsten von Andorra und somit Staatsoberhaupt eines unabhängigen Staates ist. Dies geht darauf zurück, dass 1133 Graf Ermengol VI. von Urgell nach Erhalt einer Zahlung von 1200 Solidi auf die Herrschaftsrechte der Grafen von Urgell in den Tälern Andorras zugunsten der Bischöfe von Urgell verzichtete. Die Bischöfe vertrauten die Verteidigung und Rechtsprechung Andorras ihren Vasallen aus der Adelsfamilie Cabóet an. Deren letzte Erbin brachte das Lehen 1185 an katharische Adelsfamilien, die versuchten, die Vasallenbindung gegenüber den Bischöfen abzustreifen, was im 13. Jahrhundert, in der Zeit des Katharerkreuzzugs, zu kriegerischen Konflikten führte.

Der Konflikt konnte erst 1278 beigelegt werden: Das Bistum und die Grafschaft Foix schlossen den sogenannten Pareatges-Vertrag, der eine Teilung der Herrschaft vorsah. Sie erkannten einander als gleichberechtigte Herren über Andorra an. Dieser Vertrag markiert den Beginn des bis 1993 bestehenden Kondominiums und damit auch die faktische Gründung des Kofürstentums Andorra. Während der Bischof von Urgell in seinen Vertragsrechten verblieb, gingen die der Grafen von Foix 1594 durch die Thronbesteigung des letzten Grafen von Foix, Heinrich von Bourbon, als König von Frankreich auf die französische Krone über, in deren Rechtsnachfolge heute die Staatspräsidenten Frankreichs stehen. Gemäß der Verfassung von 1993 bleiben die beiden ausländischen Schutzherren und Kofürsten Staatsoberhaupt, doch kommt ihnen weitgehend nur noch eine repräsentative Funktion zu. Die exekutive Gewalt ist einem dem Parlament verantwortlichen Ministerpräsidenten übertragen.

Datei:Mapa Bisbat d'Urgell.svg
Karte des Bistums

Die nebenstehende Karte zeigt das Bistum Urgell mit seinen neun Dekanaten in der Kirchenprovinz Tarragona. Eines davon entspricht in seiner Ausdehnung dem Territorium des Staats Andorra (oben, braun).

Siehe auch

Weblinks

Commons: Bistum Urgell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Datei:Catedral d'Urgell, claustre 2.JPG
Kathedrale von La Seu d’Urgell
Datei:Episcopal Palace in La Seu d'Urgell (3).jpg
Bischofspalast von Urgell

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