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Byszyno

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Byszyno
Vorlage:Platzhalterbild
Byszyno (Polen)
Byszyno (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Białogard
Gmina: Białogard
Geographische Lage: 53° 57′ N, 16° 3′ OKoordinaten: 53° 57′ 0″ N, 16° 3′ 0″ O
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Einwohner: 186 (<ref> Website des Powiats Białogardzki, Byszyno, abgerufen am 16. Februar 2013 </ref>)
Postleitzahl: 78-200 Białogard
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZBI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 163: KołobrzegWałcz
DW 169: Byszyno → Głodowa (- Bobolice)
Eisenbahn: Bahnstation: Białogard (Strecken Stargard–Gdańsk und Szczecinek–Kołobrzeg)
Nächster int. Flughafen: Szczecin-Goleniów

Byszyno [<templatestyles src="IPA/styles.css" />bɨ'ʃɨnɔ] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Es gehört zur Gmina Białogard im Powiat Białogardzki.

Geographische Lage

Byszyno liegt am linken Parsęta-Ufer zehn Kilometer südöstlich von Białogard entfernt und ist über die Woiwodschaftsstraßen DW 163 nach Połczyn-Zdrój und DW 169 von Bobolice zu erreichen. Bahnstation ist Białogard an der Bahnstrecke Gdańsk–Stargard. In der Nähe liegt der See Jezioro Byszyńskie (Boissiner See).

Geschichte

Datei:Boissin1891.jpg
Boissin, 1891

Das Bauerndorf Boissin, früher auch „Boytz“ genannt, wurde 1524 urkundlich erwähnt, ist jedoch wohl schon älter. Zugehörig war bis 1945 Springkrug am rechten Ufer der Persante.

Im Jahre 1939 lebten in der 1.534,5 Hektar umfassenden Gemeinde 459 Einwohner in 99 Haushaltungen. Die meisten von ihnen waren in der Landwirtschaft tätig, einige auch in Industrie (Belgard) und Handwerk. Handwerk und Gewerbe waren in Boissin durch zwei Schmieden, eine Tischlerei und eine Stellmacherei vertreten, außerdem durch eine Schuhmacherei und eine Schneiderei sowie die Wassermühle mit Turbinenantrieb. Die Gastwirtschaft in der Ortsmitte war nicht nur für den Ort Mittelpunkt, sondern auch für die ganze Umgebung zu Anlässen unterschiedlichster Art.

Bis 1945 gehörte Boissin zum Landkreis Belgard (Persante). Das Dorf bildete mit den Gemeinden Naffin, Ristow, Lenzen und Zarnefanz das Amt Zarnefanz, das als Gesamtes dem Standesamtsbereich Lenzen zugeordnet war. Der zuständige Amtsgerichtsbereich war Belgard. Letzter Gemeindebürgermeister vor 1945 war Hugo Franz.

Am 3. und 4. März besetzten sowjetische Truppen das Dorf, und im darauffolgenden Herbst begann die Vertreibung. Boissin kam in polnische Hand und ist heute als Byszyno Ortsteil der Landgemeinde (gmina wiejska) Białogard.

Kirche

Kirchengemeinde

Boissin war bis 1945 eine eigene Kirchengemeinde, die mit den Nachbargemeinden Zarnefanz und Lenzen das Kirchspiel Lenzen bildete. Es lag im Kirchenkreis Belgard in der Kirchenprovinz Pommern der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Im Jahre 1940 gehörten 3149 Gemeindeglieder zum Kirchspiel Lenzen, von denen 549 in der Kirchengemeinde Boissin wohnten.

Heute gehört Byszyno zum Kirchspiel Koszalin (Köslin) in der Diözese Pommern-Großpolen der polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche.

Dorfkirche

Die Byszynoer Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als rechteckige Feldsteinkirche errichtet. Die Giebel waren in Ziegelwerk gehalten. Die rundbogigen Fenster waren ursprünglich in Ziersteinen gefasst. Einen Turm oder Dachreiter gab es nicht. Die Glocken läuteten im Innern über dem Eingang im Giebel.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Erich Haeger (1893–1993), deutscher Faunist, Lepidopterologe und Lehrer

Literatur

  • Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises. Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.

Weblinks

  • Boissin beim Heimatkreis Belgard-Schivelbein

Fußnoten

<references/>

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Ortsteile: Białogórzyno (Bulgrin) | Buczek (Butzke) | Byszyno (Boissin) | Czarnowęsy (Zarnefanz) | Dargikowo (Darkow) | Dębczyno (Denzin) | Góry (Bergen) | Gruszewo (Grüssow) | Kamosowo (Kamissow) | Klępino Białogardzkie (Klempin) | Kościernica (Kösternitz) | Laski (Latzig) | Łęczno (Lenzen) | Lulewice (Alt Lülfitz) | Lulewiczki (Neu Lülfitz) | Moczyłki (Springkrug) | Nasutowo (Natztow) | Nawino (Naffin) | Nosówko (Nassow Bahnhof) | Pękanino (Groß Panknin) | Podwilcze (Podewils) | Pomianowo (Pumlow) | Pustkowo (Pustchow) | Rarwino (Rarfin) | Redlino (Redlin) | Rogowo (Roggow) | Rościno (Rostin) | Rychówko (Klein Reichow) | Rychowo (Groß Reichow) | Rzyszchewo (Ristow) | Stanomino (Standemin) | Zagórze (Sager) | Żeleźno (Silesen) | Żelimucha (Buchhorst) und Żytelkowo (Siedkow)

Weitere Ortschaften: Bialogórzynko | Liskowo | Przegonia (Heidekrug) | Pustkówko | Pękaninko (Klein Panknin) | Łęczenko (Lenzen Wiesenhof) | Łęczynko (Lenzen Vorwerk) | Sińce (Schinz) | Stajkowo (Krausenkathen) | Strzelec (Fier) | Tarpnowo (Tarpenow) | Trzebiele (Komet) | Wronie Gniazdo (Krähenkrug) | Wygoda (Posthaus) | Żabiniec (Wiesenhof) Ząbki | Zaspy Małe (Klein Satspe)

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