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Bockeroth

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Bockeroth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(572)&title=Bockeroth 50° 44′ N, 7° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(572) 50° 43′ 36″ N, 7° 14′ 38″ O
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Höhe: 160 m
Einwohner: 572 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner">Einwohnerstatistik. (PDF) Stadt Königswinter, 31. Dezember 2025, abgerufen am 12. April 2026 (Angabe hier ohne Nebenwohnsitze).</ref>
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53639
Vorwahl: 02244
Datei:Bockeroth.jpg
Lage von Bockeroth (rechts oben im Hintergrund) im Siebengebirge, gesehen aus Nord-West.
Datei:Königswinter Bockeroth, im Vordergrund die A3.JPG
Luftaufnahme von Bockeroth mit A 3 im Vordergrund

Bockeroth ist ein Dorf und Ortsteil der Stadt Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Zu Bockeroth, das zum Stadtteil Stieldorf und zur Gemarkung Oelinghoven gehört, lassen sich die Ortsteile Bockeroth (572 Einw.), Düferoth (172 Einw.) und Friedrichshöhe (35 Einw.) mit zusammen 779 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2025<ref name="Einwohner" />) zählen.

Geographie

Bockeroth liegt im Nordosten des Stadtgebietes im Pleiser Hügelland, 1,5 Kilometer östlich des Ortszentrums von Stieldorf auf etwa 160 m ü. NHN. Am westlichen Ortsrand verlaufen parallel die Bundesautobahn 3 („Bockerother Berg“) und die ICE-Strecke Köln–Frankfurt.

Geschichte

1121 bestätigt der Kölner Erzbischof Friedrich I. die Verfügung des Siegburger Abtes, wonach die abgabenpflichtigen Höfe, unter anderem in „Buchenrode“ und „Ruzenthorp“ (dem späteren Rauschendorf) ihre Abgaben erhöhen sollen, um die wachsende Zahl der Mönche versorgen zu können. Der Ortsname ist von „Buchen-Rodung“ abgeleitet. 1462 ist Düferoth als „Duvelroid“ erwähnt, ob von Teufel hergeleitet, wie in einer Erzählung eines Heisterbacher Mönches die Berge beiderseits des Düvelsarschbaches bezeichnet, ist nicht bekannt. In der Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführten Topographischen Aufnahme der Rheinlande lautete der Ortsname noch Buckeroth. 1848 ist Friedrichshöhe als Standort einer Krautfabrik genannt.

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1816<ref>A. A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preußischen Staats, Verlag K. A. Kümmel, Halle 1821, Erster Band, S. 134</ref> 176
1828<ref>Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1830, S. 303</ref> 198
1843<ref>Königliche Regierung zu Cöln: Uebersicht der Bestandtheile u. Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften des Regierungs-Bezirks Cöln. Cöln 1845, S. 105. (Online ub.uni-duesseldorf.de)</ref> 199
1885<ref name="gemeindelexikon">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 240

Sehenswürdigkeiten

Datei:Bockeroth Wegekreuz Leithecker Straße-Bockerother Straße (01).png
Nachbarschaftskreuz aus Trachyt (2014)
Baudenkmäler

Als Baudenkmal unter Denkmalschutz stehen ein Wegestock und drei Wegekreuze, von denen das älteste aus dem Jahre 1735 ein Nachbarschaftskreuz aus Trachyt ist. Als denkmalwert im Rahmen der Erfassung der Baudenkmäler im Stadtgebiet durch das Rheinische Amt für Denkmalpflege in den Jahren 1987/88 erfasst wurde darüber hinaus eine mehrflügelige, offene Hofanlage mit einem Fachwerk-Wohnhaus in Stockwerkbauweise aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Leithecker Straße 2).<ref>Angelika Schyma: Stadt Königswinter. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland, Band 23.5.) Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 280 f.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Geschichtshäuschen am Düfelsarsch

In diesem kleinen Museum im Ortsteil Bockeroth-Düferoth findet sich eine Sammlung von Alltags- und Landwirtschaftsgegenständen sowie eine umfangreiche Puppen- und Spielzeugsammlung mit Exponaten überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert.<ref>Geschichtshäuschen auf rheinischemuseen.de</ref>

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks