Gabriele Badorek
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 20. September 1952 |
| Geburtsort | Rostock, DDR |
| Staatsbürgerschaft | Deutschland deutsch |
| Körpergröße | 1,80 m |
| Spielposition | Rückraum |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 1974–1978 | Datei:Flag of East Germany.svg SC Empor Rostock |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| Datei:Flag of East Germany.svg DDR | |
Gabriele „Gabi“ Badorek (* 20. September 1952 in Rostock, auch Soltau-Badorek) ist eine ehemalige deutsche Handballspielerin. Mit der Nationalmannschaft der Deutschen Demokratischen Republik gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen 1976 die Silbermedaille. Die Rückraumspielerin trat im Juni 1974 unter dem Namen Soltau-Badorek auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WM-Revanche im Frauenhandball. ( vom 2. April 2015 im Internet Archive) In: Berliner Zeitung vom 12. Juni 1974, S. 11.</ref>
Karriere
Auf Vereinsebene spielte Badorek für den SC Empor Rostock in der Oberliga. Nach dem Umbruch in Folge des schlechten Abschneidens bei der Weltmeisterschaft 1973 wurde Badorek im März 1974 für das fünfte Länderturnier des Deutschen Handballverbandes (DHV) um den DFD-Pokal in Neubrandenburg erstmals in die Nationalmannschaft berufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handball-Länderturnier um den DFD-Pokal. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Neues Deutschland vom 24. März 1974, S. 8.</ref> Mit fünf Treffern beim 11:11-Unentschieden im letzten Turnierspiel gegen Jugoslawien trug sie maßgeblich zum zweiten Platz unter sechs Mannschaften bei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handball-Weltmeister entführte den Pokal. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Neues Deutschland vom 1. April 1974, S. 7.</ref> Am 21. Juni 1976 wurde Badorek vom Nationalen Olympischen Komitee der DDR in das 14-köpfige Aufgebot der Nationalmannschaft für die Olympischen Sommerspiele 1976 im kanadischen Montreal berufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sie vertreten die DDR bei den Olympischen Sommerspielen. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Neues Deutschland vom 22. Juni 1976, S. 6.</ref> Bei den Spielen Ende Juli 1976 gewann Badorek mit der Nationalmannschaft die Silbermedaille;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Silber errangen in Montreal. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Neues Deutschland vom 3. August 1976, S. 7 (Badorek in der 5. Reihe, 4. von links).</ref> die 180 cm große und 75 kg schwere Spielerin kam in allen fünf Partien zum Einsatz und erzielte dabei drei Treffer. Im Februar 1977 kam Badorek wohl zu ihrem letzten Einsatz für die A-Nationalmannschaft,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handball-Länderspiele bleiben im Blickpunkt. ( vom 2. April 2015 im Internet Archive) In: Berliner Zeitung vom 3. Februar 1977, S. 11.</ref> einen Monat später wurde sie in der B-Nationalmannschaft eingesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mit guten Würfen fast eine Revanche. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Berliner Zeitung vom 12. März 1977, S. 4.</ref> Für ihren Rostocker Heimatverein spielte Badorek noch mindestens bis Februar 1978.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hohe Auswärtssiege für Leipzigs Handballfrauen. ( vom 2. April 2015 im Internet Archive) In: Neues Deutschland vom 20. Februar 1978, S. 8.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Badorek, Gabriele |
| ALTERNATIVNAMEN | Soltau-Badorek, Gabriele |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Handballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 20. September 1952 |
| GEBURTSORT | Rostock |