Transfluthrin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Struktur von Transfluthrin | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Transfluthrin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C15H12Cl2F4O2 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Kristalle<ref name="RÖMPP">Eintrag zu Transfluthrin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 371,16 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,3856 g·cm−3<ref name="Roth_Daunderer">L. Roth, M. Daunderer: Giftliste, 174. Aktualisierung, 2022, ecomed SICHERHEIT, ecomed-Storck GmbH, ISBN 978-3-609-73120-9.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
32 °C<ref name="RÖMPP" /> | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
135 °C<ref name="Roth_Daunderer" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht in Wasser (57 μg·L−1 bei 20 °C)<ref name="RÖMPP" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Transfluthrin ist der Handelsname eines von Bayer entwickelten Kurzzeitinsektizids mit hochgradig selektiver Wirkung. Es gehört zu den Pyrethroiden und ist ein substituierter Carbonsäureester. Wie alle Pyrethroide entfaltet Transfluthrin seine Giftwirkung gegen Insekten aufgrund deren offenliegendem Nervensystem und ist für Warmblüter daher weitgehend ungiftig. Laut Sicherheitsdatenblatt<ref name="SD">Sicherheitsdatenblatt Transfluthrin der Fa. Scotts CELAFLOR GmbH & Co. KG, abgerufen am 20. Juli 2018.</ref> stellt das Einatmen praktisch kein Gefahrenpotenzial dar, der Stoff reizt jedoch Augen und Haut. Die Halbwertszeit in Boden und Umwelt beträgt wenige Tage.<ref name="RÖMPP" />
Transfluthrin wirkt gleichermaßen gegen alle Insekten, wirkt jedoch auch vergrämend und ist daher bei typischer lokaler Anwendung weniger ökologisch relevant. Transfluthrin ist sehr giftig für Fische und Wasserorganismen und kann dort längerfristige schädliche Wirkungen haben.<ref name="SD" />
Transfluthrin wird in Insektensprays, Elektroverdampfern und Mottenfallen für den Privatgebrauch im Handel angeboten (Handelsnamen: Bayothrin, Benfluthrin). In Deutschland sind keine Transfluthrin-haltigen Pflanzenschutzmittel zugelassen.<ref name="RÖMPP" />
Analytik
Die zuverlässige qualitative und quantitative Bestimmung von Transfluthrin gelingt nach angemessener Probenvorbereitung durch Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie.<ref>Kwan MWC, Weisenseel JP, Giel N, Bosak A, Batich CD, Willenberg BJ: Detection and quantification of trace airborne transfluthrin concentrations via air sampling and thermal desorption gas chromatography-mass spectrometry., J Chromatogr A. 2018 Oct 26;1573:156-160, PMID 30224281</ref>
Einzelnachweise
<references />
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- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Benzylester
- Cyclopropancarbonsäureester
- Chloralken
- Insektizid
- Biozid (Wirkstoff)
- Pyrethroid
- Dimethylvinylcyclopropancarbonsäureverbindung
- Polyfluorbenzol