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Macchambes Younga-Mouhani

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Macchambes Younga-Mouhani
Datei:Younga-Mouhani, Macchambes Union 09-10 WP.JPG
Personalia
Geburtstag 1. August 1974
Geburtsort LoubomoVolksrepublik Kongo
Größe 180 cm
Position Mittelfeld, Sturm
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1990 CARA Brazzaville
1991 Ajax de Mfilou
1992–1993 Diables Noirs 21 (17)
1993–1995 Schwarz-Weiß Düren 26 (19)
1995–1996 Borussia Mönchengladbach 2 0(0)
1996–1997 Fortuna Düsseldorf 29 0(3)
1998–2000 SC Fortuna Köln 71 (19)
2001–2005 Wacker Burghausen 129 (28)
2005–2007 Rot-Weiss Essen 51 (14)
2007–2011 1. FC Union Berlin 104 0(8)
2011–2012 FC Wegberg-Beeck 26 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
1992–2000 Republik Kongo 17 0(4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2014–2017 SG GFC Düren 99 U19
2017–2018 TSV Düren
2018–2019 FC Düren 77
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Karriereende

2 Stand: Karriereende

Macchambes Younga-Mouhani, Spitzname „Mac“ oder „Marc“ (* 1. August 1974 in Loubomo), ist ein ehemaliger kongolesischer Fußballspieler.

Spielerkarriere

Younga wurde in der damaligen Volksrepublik Kongo geboren und lernte dort auf der Straße das Fußballspielen. Später wurde er Spieler bei Diables Noirs und bestritt im Alter von 17 Jahren gegen den Tschad sein Debüt als kongolesischer Nationalspieler. Sein damaliger Nationaltrainer – der Deutsche Joachim Fickert – war es auch, der ihm den Kontakt nach Europa herstellte und ihm somit ein Engagement bei Schwarz-Weiß Düren ermöglichte. In Düren ist die Familie Younga noch heute zuhause.<ref name="wacker">„Macchambes Younga-Mouhani“ Artikel auf fussball.sv-wacker.de.</ref>

Youngas Karriere im deutschen Profifußball begann in der Saison 1995/96 beim Bundesligaverein Borussia Mönchengladbach. Er absolvierte dort jedoch nur zwei Spiele und wechselte daraufhin zu Fortuna Düsseldorf, wo er nach der ersten Saison aus der 1. Liga abstieg und in der Folgesaison nach der Hinrunde zum SC Fortuna Köln abgegeben wurde. Erst in Köln entwickelte er sich zum Stammspieler.

Anfang des Jahres 2001 schloss sich Younga der Mannschaft von Wacker Burghausen an und blieb dem Verein insgesamt vier Jahre treu. In dieser Zeit wurde er eine Stammkraft im Verein und bestach durch seinen Kampfgeist. Mit Wacker stieg er aus der Regionalliga Süd in die zweite Bundesliga auf.

Danach ging er für zwei Jahre zu Rot-Weiss Essen, konnte dort zunächst in die zweite Liga aufsteigen, schaffte aber im Folgejahr nicht den Klassenerhalt und stieg wieder ab. Trotzdem brachte ihm seine Tätigkeit in Essen einen hohen Bekanntheitsgrad, als ihn der TV-Moderator Stefan Raab in seine Sendung TV total einlud. Grund dafür war ein spektakuläres Tor in der Saison 2005/06 gegen den Chemnitzer FC, als Younga hinter dem Torwart dessen Abschlagversuch abwartete, ihm dann den Ball abnahm und ihn direkt in das leer stehende Tor einschoss.<ref name="raab">„TV Total Videoplayer“ Videoaufzeichnung von Mouhanis Auftritt bei „TV Total“ auf tvtotal.prosieben.de.</ref> Das Tor wurde von der ARD zum „Tor der Woche“ gekürt und schaffte es damit in die Auswahl für das Tor des Monats.

Nach dem Abstieg von Rot-Weiss Essen folgte Younga seinem Trainer Uwe Neuhaus zum 1. FC Union Berlin. Dort hatte er in seiner ersten Saison zunächst Probleme, sich in die Mannschaft zu spielen und wurde zeitweise in der Reservemannschaft eingesetzt. In der Folgesaison konnte sich Younga zum festen Bestandteil der Mannschaft entwickeln und einen großen Beitrag bei Unions Rückkehr in die zweite Bundesliga leisten. Mit Union hielt er zwei Mal in Folge die Klasse in der zweiten Liga. Jedoch war er in der Saison 2010/11 nur noch Ergänzungsspieler. Für Aufsehen sorgte stattdessen sein Foul am Bochumer Gegenspieler Matías Concha, bei dem dieser einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitt.<ref>Verletzter VfL-Profi Concha fällt vier Monate aus. In: Der Spiegel. 7. Dezember 2010, abgerufen am 13. Januar 2012.</ref> Younga wurde daraufhin von Concha auf 200.000 Euro Schadensersatz verklagt<ref>Der Ex-Unioner Younga-Mouhani muss im Mai in Berlin vor Gericht. In: B.Z. 12. Januar 2012, abgerufen am 13. Januar 2012.</ref>, das Landgericht Berlin-Tegel wies die Klage im August 2012 aber ab.<ref>Ex-Unioner muss kein Schmerzengeld an Concha zahlen. In: Berliner Morgenpost. 17. August 2012, abgerufen am 14. Dezember 2015.</ref> Am Ende der Spielzeit wurde sein Vertrag bei Union nicht mehr verlängert. Er wechselte daraufhin zurück ins Rheinland zum FC Wegberg-Beeck in die sechstklassige Mittelrheinliga.

Von Februar 2014 bis 2017 war Younga-Mouhani A-Jugend-Trainer des SG GFC Düren 99.

Erfolge

  • 21 Einsätze (2 Tore) in der ersten Bundesliga für Borussia Mönchengladbach (2/0) und Fortuna Düsseldorf (19/2)
  • 227 Einsätze (42 Tore) in der zweiten Bundesliga für Fortuna Düsseldorf (10/1), Fortuna Köln (71/19), Wacker Burghausen (85/18), Rot-Weiss Essen (20/4) und den 1. FC Union Berlin (41/0)
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Wacker Burghausen (2002), Rot-Weiss Essen (2006) und dem 1. FC Union Berlin (2009)
  • 3. Liga-Meister 2009 mit Union Berlin
  • Berliner Landespokalsieger 2009 mit Union Berlin
  • Qualifikation für die 3. Liga 2008 mit Union Berlin

Weblinks

Einzelnachweise

<references />