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Stiglers Gesetz

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Stiglers Gesetz, oder auch Stiglers Gesetz der Namensgebung, ist ein empirisches Gesetz, das vom US-amerikanischen Statistik-Professor Stephen Stigler formuliert wurde.<ref>Stephen Stigler: Stigler's Law of Eponymy. S. 147-157 in: Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Es besagt, dass keine wissenschaftliche Entdeckung nach ihrem Entdecker benannt ist. Stigler benennt das Gesetz nach sich selbst, um deutlich zu machen, dass nicht er es ist, der es entdeckt hat. Stattdessen verweist er auf Robert Merton, der ähnliches im Matthäus-Effekt postuliert hat.

Es gibt tatsächlich eine überwältigende Fülle von Namensgebungen in der Wissenschaft, die nicht den Namen des eigentlichen Entdeckers tragen. Die Ursachen für diese Falschbenennungen liegen darin, dass kaum ein Entdecker seine Entdeckung selbst benennt, sondern dies meist von nachfolgenden Forschern erfolgt. Weiter ist bekannt, dass berühmte Wissenschaftler viel eher zitiert werden als unbekannte, letztere daher mit größerer Wahrscheinlichkeit bei der Namensgebung unter den Tisch fallen.

Beispiele

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Einzelnachweise

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