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Eisgrubweg (Mainz)

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Datei:Mainzer-Eisenbahntunnel1898.jpg
Landkarte von 1898 mit der Eisgrub
Datei:Eisgrubweg2.JPG
Eisgrubweg

Die Eisgrub (aus Eis und Grube; in der Mainzer Mundart ohne e gesprochen) in der Mainzer Oberstadt befindet sich unterhalb der Zitadelle und wurde seit 1872 als Natur-Eiskeller benutzt.

Mit der Entwicklung der Erzeugung künstlicher Kälte durch Carl von Linde machte neuen geräumigen Keller obsolet. Der Friedensvertrag von Versailles forderte die Schließung unter anderem der erst 1839 als Defensionskaserne errichteten Eisgrubkaserne.<ref>Karl Georg Bockenheimer: Mainz und Umgebung. Verlag von J. Diemer, Mainz 1880, S. 141.</ref> So wurde es möglich, dass einige Abschnitte des Mainzer Eisenbahntunnels Mitte der 1920er Jahre aufgegraben werden konnten, um die Dampflokomotivenabgase aus dem Tunnel entweichen zu lassen.

Im Eingangsbereich befindet sich heute die Mainzer Gasthausbrauerei Eisgrub-Bräu. Der Eingangsbereich selbst ist mit Natursteinen verblendet. Eine große ebenfalls natursteinverblendete Treppenanlage führt vom Eingang in der Weißliliengasse zum Eisgrubweg.

Einzelnachweise

<references />

Datei:Mainz Eisgrub-Kaserne.png
Eisgrubkaserne um 1900
Datei:Eisgrubweg 13.jpg
Die Villa Eisgrubweg 13

Koordinaten: 49° 59′ 40,3″ N, 8° 16′ 3,5″ O

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