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Beezie Madden

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Datei:Beezie Madden - 2008 Olympic Games.jpg
Beezie Madden bei der olympischen Siegerehrung in Hongkong, 2008
Datei:Beezie Madden Onlight WEF 2008-1.jpg
Beezie Madden mit Onlight

Elizabeth „Beezie“ Madden, gebürtige Elizabeth Patton, (* 20. November 1963 in Milwaukee) ist eine US-amerikanische Springreiterin.

Werdegang

Beezie Maddens Eltern waren im Besitz von Pferden, sie selbst bekam im Alter von sechs Jahren ihr erstes Pony.

Im Jahr 2002 nahm sie erstmals an einem internationalen Championat, den Weltreiterspielen, für die Vereinigten Staaten teil. Seitdem war Madden bei fast jedem internationalen Championat Teil der US-amerikanischen Mannschaft, auch an Weltcupfinals hat sie mehrfach teilgenommen. Madden war die erste Reiterin, der es 2004 gelang, unter die ersten drei Bestplatzierten der Weltrangliste vorzustoßen.<ref name=FEIBio>FEI-Biografie: Beezie Madden</ref><ref name=equisearch>Artikel auf equisearch.com, Stand 2002</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen hatte sie maßgeblichen Anteil daran, dass die US-Mannschaft die Goldmedaille errang.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Quartett mit Bube - Die Finalisten im Springreiten (Memento vom 26. September 2007 im Internet Archive), Michael Schreiber auf sport.ard.de, 3. September 2006</ref>

Bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen galt sie mit Authentic (1995–2025) als eine der Topfavoritinnen und war bis zum Qualifikationsspringen der besten 25 Reiter fehlerlos, was sich auch im Finale der besten vier Reiter mit vertauschten Pferden fortsetzte. Erst im Stechen unterlief ihr ein Fehler beim letzten Hindernis, als sie die Zeit des belgischen Reiters Jos Lansink schlagen wollte. Ein Jahr später gelang ihr beim CHIO Aachen 2007, dem Weltfest des Pferdesports, beim Rolex Grand Prix von Aachen der erste Platz.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 gewann sie mit Authentic als Teil der US-amerikanischen Mannschaft die Team-Goldmedaille und in der Einzelwertung die Bronzemedaille. Bei den Panamerikanischen Spielen 2011 gewann sie Mannschaftsgold und verpasste die Einzelgoldmedaille nur knapp aufgrund eines Zeitstrafpunkts im letzten Umlauf.<ref name=PanAm11>Guadalajara: USA dominieren auch die Springreiterwertung der Pan American Games, St. Georg, 30. Oktober 2011</ref>

Im April 2013 sicherte sich Madden einen weiteren großen Einzelerfolg, als sie mit Simon des Weltcupfinale in Göteborg gewann. Diesen Erfolg konnte Madden 2018 mit dem Wallach Simon wiederholen.

Die Weltreiterspiele 2014 verliefen ähnlich erfolgreich wie jene acht Jahre zuvor: In Caen errang sie mit Cortes‘C’ die Bronzemedaille im Einzel- und Mannschaftswettbewerb. Bei ihren vierten Olympischen Spielen im Jahre 2016 gewann sie mit der Mannschaft die Silbermedaille. Auch bei den Panamerikanischen Spiele 2019 gewann Beezie Madden in beiden Wertungen die Bronzemedaille.

In der Springreiter-Weltrangliste befand sie sich im August 2015 auf Rang zwei.<ref>FEI-Weltrangliste Springreiten</ref>

Im Jahr 1998 heiratete sie John Madden, der auch ihr Trainer ist. Beide leben in Cazenovia im Bundesstaat New York.<ref name=FEIBio/><ref name=equisearch/>

Auszeichnungen

Im Jahr 1989 wurde sie vom United States Olympic Committee als Reiterin des Jahres (Female Equestrian of the Year) ausgezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beezie Madden (Memento vom 15. Januar 2014 im Internet Archive), www.hamptonclassic.com (englisch)</ref>

In den Jahren 2005, 2006 und 2013 erhielt sie jeweils den geschlechterübergreifenden Titel USA’s Equestrian of the Year.<ref>Beezie Madden named USA’s Equestrian of the Year, 12. Januar 2014 (englisch)</ref>

Pferde

Aktuell

Ehemalige Sportpferde

Erfolge

Datei:2008 Olympic Games Equestrian Game Day Celemony 01.jpg
Beezie Madden mit Authentic, Olympische Sommerspiele 2008
  • Olympische Sommerspiele:
    • 2004, Athen: mit Authentic 1. Platz mit der Mannschaft und 28. Platz in der Einzelwertung
    • 2008, Hongkong: mit Authentic 1. Platz mit der Mannschaft und 3. Platz in der Einzelwertung
    • 2012, London: mit Via Volo 6. Platz mit der Mannschaft
    • 2016, Rio de Janeiro: mit Cortes‘C’ 2. Platz mit der Mannschaft und 46. Platz in der Einzelwertung
  • Weltreiterspiele:
    • 2002, Jerez de la Frontera: mit Judgement 6. Platz mit der Mannschaft und 29. Platz in der Einzelwertung
    • 2006, Aachen: mit Authentic 2. Platz mit der Mannschaft und 2. Platz in der Einzelwertung
    • 2014, Caen: mit Cortes‘C’ 3. Platz mit der Mannschaft und 3. Platz in der Einzelwertung
  • Panamerikanische Spiele:
    • 2003, Santo Domingo: mit Conquest II 1. Platz mit der Mannschaft und 34. Platz in der Einzelwertung<ref name=FEIBio/>
    • 2011, Guadalajara: mit Via Volo 1. Platz mit der Mannschaft und 2. Platz in der Einzelwertung<ref name=PanAm11/>
    • 2019, Lima: mit Breitling 3. Platz mit der Mannschaft und 3. Platz in der Einzelwertung
  • Weltcupfinale:
    • 1993, Göteborg: 5. Platz<ref name=equisearch/>
    • 2003, Las Vegas: mit Judgement 30. Platz
    • 2006, Kuala Lumpur: mit Judgement 13. Platz
    • 2007, Las Vegas: mit Authentic 39. Platz
    • 2009, Las Vegas: mit Danny Boy 12. Platz<ref name=FEIBio/>
    • 2013, Göteborg: 1. Platz mit Simon
    • 2014, Lyon: 7. Platz mit Simon
    • 2018, Paris: 1. Platz mit Breitling

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Beezie Madden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Navigationsleiste Olympiasieger im Springreiten (Mannschaft)