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IBM 350

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Datei:BRL61-IBM 305 RAMAC.jpeg
IBM 305 RAMAC, links und mittig IBM 350
Datei:IBM 350 RAMAC.jpg
Plattenstapel einer IBM 350

Die IBM 350 war das weltweit erste Festplattenlaufwerk und wurde am 14. September 1956 als Bestandteil des Computers IBM 305 RAMAC der Öffentlichkeit vorgestellt. RAMAC steht für Random Access Method of Accounting and Control.

Die Entwicklung des Laufwerkes begann Anfang der 1950er Jahre in einem neuen Forschungszentrum von IBM in San José (Kalifornien) unter der Leitung von Reynold B. Johnson.<ref name="Pugh">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig RAMAC in Historical Perspective.] (PDF; 57 kB) Magnetic Disk Heritage Center, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Lochkarten waren bis dahin noch Stand der Technik und Geschäftsgrundlage von IBM. Die Anwender mussten sie jeweils aufgabengerecht umsortieren und dazu häufig auf Tischen auslegen. Nach Alternativen suchte IBM erst, als der schärfste Konkurrent Remington Rand die technisch führenden Hersteller von Trommelspeichern (ERA) und dem UNIVAC mit Magnetband (EMCC) aufkaufte. Das neue Team von IBM suchte eine Lösung, die kurze Zugriffszeit mit großer Speicherkapazität verband. Die Entscheidung zur Realisierung der Idee eines Plattenspeichers fiel im April 1953.

Eine IBM 350 ist 173 Zentimeter hoch, 152 Zentimeter breit und 74 Zentimeter tief. Sie fasst etwa 5 Millionen 6-Bit-Zeichen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IBM impact on Storage.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „stored 5 million 6-bit characters (the equivalent of 3.75 million 8-bit bytes)“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das sind umgerechnet 3,75 Megabytes. Sie enthält 50 Aluminiumplatten von 61 Zentimeter Durchmesser (24 Zoll), die beidseitig magnetisierbar mit Eisenoxid beschichtet und in Abständen von 8 mm auf eine Welle gestapelt sind.<ref name="Pugh" /> Der Plattenstapel rotiert mit 1200 Umdrehungen pro Minute. Zum Speichern und Lesen von Daten werden zwei Arme mit Schreib- und Leseköpfen vertikal zu den jeweiligen Platten und anschließend unter oder über diese gefahren. Die Köpfe werden mit Druckluft auf Abstand zu den Platten gehalten.<ref name="Pugh" /> Ein entsprechender Kompressor ist in der IBM 350 enthalten. Die Zugriffszeit beträgt durchschnittlich 0,6 Sekunden. Die Leistungsaufnahme betrug knapp 2,5 Kilowatt.<ref>Markus Will: Zahlen, bitte! 3,75 Megabyte Speicher - Die erste Festplatte der Welt. In: Heise online. 25. März 2025.Vorlage:Abrufdatum</ref>

IBM 350 wurden nicht verkauft, sondern für 650 US-Dollar pro Monat vermietet.<ref name="Pugh" /> Am 18. August 1969 wurden alle wieder vom Markt genommen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks