Zum Inhalt springen

Adolf Born

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Dezember 2025 um 11:53 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie, Kleinigkeiten.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Adolf Born - Book World Fair 2010 Prague.jpg
Adolf Born (2010)

Adolf Born (* 12. Juni 1930 in České Velenice; † 22. Mai 2016 in Prag) war ein tschechischer Karikaturist und Grafiker. Er hat etwa 230 Bücher illustriert<ref name="narodni-divadlo1">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The National Theatre: Adolf Born.] www.narodni-divadlo.cz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> sowie bei 22 Zeichentrickfilmen<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Cartoons Animated by Adolf Born.] www.bcdb.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und an 50 Film- bzw. Serienproduktionen mitgewirkt.

Leben

Born wurde 1930 in dem geteilten Grenzstädtchen České Velenice, dessen österreichischer Teil Gmünd ist, geboren. Seine Eltern gehörten zur deutschsprachigen Bevölkerung der Tschechoslowakei. 1935 zog die Familie nach Prag. Von 1949 bis 1950 studierte er Kunsterziehung bei Cyril Bouda an der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität in Prag. Parallel dazu besuchte er bis 1952 die Prager Schule für angewandte Kunst, wo ihn der Karikaturist Antonín Pelc für dieses Medium begeisterte. Ab 1953 studierte er für zwei Jahre an der Akademie der Schönen Künste und Malerei.

Nach dem Studium widmete er sich der Illustration von Büchern und zeichnete Karikaturen für die Tagespresse. 1961 war er auf der zweiten Pariser Biennale vertreten. 1968 ließ er sich nach der kurzen Periode des Prager Frühlings aus Protest gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes einen Franz-Joseph-Bart stehen, den er bis zu seinem Tod trug. 1973 wurde seine öffentliche Arbeit von der einheimischen Zensur verboten.

Danach war er Trickfilmzeichner, Buchillustrator<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jean de la Fontaine: Fabeln (von Adolf Born illustrierte Gesamtausgabe). (Memento vom 10. August 2007 im Internet Archive); Siggi Seuß: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unverwüstlich durch die Zeit. Der tschechische Illustrator Adolf Born stellt sich den Grimmschen Märchen. (Memento vom 11. April 2005 im Internet Archive) In: Deutschlandfunk, 19. März 2005.</ref> und Grafiker. Seine zahlreichen Farblithografien verknüpften und verknüpfen die Ansprüche der bildenden Kunst mit denen der humoristischen Unterhaltung. Es sind die Phantasmagorien einer imaginären Vergangenheit, deren jüngste Ausläufer bis kurz vor die Zeit seiner Geburt reichen, die Adolf Born in die Nähe des Phantastischen Realismus rücken. Lustige Fabelwesen und Spukgestalten bevölkern seine nicht selten auch unaufdringlich erotischen Bilder.

Preise für Trickfilm, Cartoon, Grafik und Buchillustrationen bekam er in Italien, Frankreich, Spanien, Finnland, Belgien, in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR, in der Türkei, dem Iran, in Kanada<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Exhibition of Adolf Born in Ottawa | Embassy of the Czech Republic in Ottawa.] Mzv.cz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Australien. In Deutschland wurde er durch seine regelmäßige Teilnahme am Oberhausener Kurzfilmfestival und Ausstellungen in Berlin, Stuttgart, Baden-Baden, München, Hannover und Konstanz bekannt.

Seit der samtenen Revolution von 1989 bekam er von der tschechischen Post Aufträge für Briefmarkenentwürfe.<ref>Adolf Born. In: Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst. Batz-hausen.de, abgerufen am 15. Mai 2025.</ref> Außerdem entwarf Adolf Born Kostüme und Bühnenbilder für das Tschechische Nationaltheater, wie z. B. für Antonín Dvořáks Oper Die Teufelskäthe in der Spielzeit 2009/2010.<ref name="narodni-divadlo1"/> Adolf Born lebte und arbeitete in Prag.

Publikationen (Auswahl)

Als Autor

  • Bilderbuch der Verführungskunst. Mit einigen Empfehlungen für angehende Liebhaber von Lothar Kusche. 2. Aufl. Eulenspiegel, Berlin 1979 (DNB 800358813).
  • Bilderbuch der Reisekunst. Mit einigen Empfehlungen für an- und abgehende Reisende von Lothar Kusche. Eulenspiegel, Berlin 1982 (DNB 830751807).
  • Lothar Kusche (Hrsg.): Adolf Borns Traumreisen. Dokumente einer touristischen Lust. Gerstenberg, Hildesheim 1983, ISBN 3-8067-3005-9.
  • Adolf Born. Autobornografie Slovart, Prag 2010, ISBN 978-80-7391-363-2.

Als Illustrator

Filmografie

Literatur

  • Vlastimil Vinter: Adolf Born. In: Bildende Kunst, Berlin, 2/1986, S. 71–72
  • Hans Peter Muster: Who’s Who in Satire und Humor. Band 1. Wiese Verlag, Basel, 1989, ISBN 3-909158-25-0; S. 30/31
  • Kurt Flemig: Karikaturisten-Lexikon. K. G. Saur, 1993; ISBN 3-598-10932-6; S. 14
  • Miloš Macourek: Adolf Born. Kresby z cest, pastely, ilustrace, akvarely, litografie, hlubotisky, známková tvorba, kostýmy. Slovart, Prag 1999, ISBN 80-7209191-3.

Weblinks

Commons: Adolf Born – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein