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Granula

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Granula sind unter dem Mikroskop deutlich sichtbare, körnchenförmige Einlagerungen in biologischen Zellen, die meist Speicher- oder Sekretstoffe enthalten (z. B. Glykogen-, Lipid-, Protein-, Ferritin- oder Pigment-Granula). Umgeben sind sie von einer Nicht-Einheitsmembran, die den Granulainhalt vom Cytoplasma ausgrenzt.

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Die Freisetzung von Granula aus den Zellen nennt man Degranulation.

Ansammlungen von beispielsweise fehlerhaft gefalteten Proteinen nennt man dagegen Einschlusskörperchen.

Siehe auch

Quelle

  • Roche-Lexikon Medizin. Urban & Fischer, München 5. A. 2003, ISBN 978-3-437-15150-7 (Suche online)