Zum Inhalt springen

Erdbildmessung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2023 um 21:27 Uhr durch imported>Perrak (Linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Erdbildmessung ist der ältere Name für die terrestrische Photogrammetrie und das Äquivalent zur Luftbildmessung. Sie dient vor allem zur Form- und Lagemessung von Objekten bis zu etwa 100 Meter Größe – zum Beispiel von Architektur, Fassaden oder Skulpturen, sowie von kleinen Landformen, Steinbrüchen, Sand- oder Schottergruben. Auch als Ergänzung zur visuellen Topo- und Kartografie (Kartenherstellung) hat sie Bedeutung.

Die Vermessung der Objekte erfolgt mittels Messbildern, die von zwei oder mehreren Kamera-Standpunkten auf der Erdoberfläche gemacht werden. Die Auswertung der Bilder kann einzeln oder mit Hilfe des Stereoeffekts erfolgen.

Spezielle Aufgaben sind die Nahbereichsfotogrammetrie – beispielsweise von Kunstwerken und alten Globen – sowie die medizinische und die Unfallfotogrammetrie.

Siehe auch: Fototheodolit, Messkammer, Auswertegerät