Trizinia
Trizinia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war bis 1997 eine der Provinzen im Präfekturbezirk Piräus der griechischen Region Attika. Sie war nach der antiken Stadt Troizen (neugr. Trizína) benannt. Das Gebiet liegt an der Ostküste der Halbinsel Peloponnes, quasi als attische Enklave in der Region Peloponnes. Hauptort war die Stadt Poros auf der gleichnamigen Insel. Mit der Verwaltungsreform 2010 wurde Trizinia durch Zusammenschluss der Gemeinden Methana und Trizina als Gemeinde Trizinia-Methana wieder geschaffen, Poros blieb jedoch selbständig.
Geschichte
Ab 1833 war Trizinia eine von sechs Provinzen der Präfektur Argolis und Korinth ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Es wurde aus dem ehemaligen Distrikt Damala (Trizina) und der Insel Poros gebildet. Hauptort war Poros-Stadt.<ref>Anselm Andreas Caspar Cammerer: Historisch-statistisch-topographische Beschreibung des Königreiches Griechenland nach dem gegenwärtigen Bestande. Verlag Tobias Dannheimer, Kempten 1834, S. 116 (digitale-sammlungen.de [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> Ein Jahr später wird die Provinz auch Kalauria ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) genannt.<ref>Regierungs-Blatt des Königreichs Griechenland. Band 19, 1834, S. 145 (et.gr [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> Im Jahre 1836 wurde Griechenland in 30 Verwaltungsbezirke (Gouvernements) eingeteilt. Hierbei wurde die Provinz Trizinia dem Verwaltungsbezirk Argolis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zugeordnet. Die Insel Poros wurde dem Verwaltungsbezirk Hydra zugeschlagen.<ref>Εφημερις της Κυβερνησεως του Βασιλειου της Ελλαδος. Band 28, 1836, S. 125 (et.gr [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> Schon Ende 1836 wurde die nächste Änderung vorgenommen. Die Provinzen Trizinia und Hermione wurden zum Untergouvernement Hermione und Trizinia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) vereinigt.<ref>Εφημερις της Κυβερνησεως του Βασιλειου της Ελλαδος. Band 80, 1836, Παραρτημα, S. 2 (et.gr [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> 1938 wurde auch Trizinia dem Verwaltungsbezirk Hydra zugeschlagen.<ref>Εφημερις της Κυβερνησεως του Βασιλειου της Ελλαδος. Band 24, 1838, S. 121 (google.de [abgerufen am 27. September 2014]).</ref>
1845 kehrte man zur ursprünglichen Teilung des Landes zurück. Innerhalb der Präfektur Argolis und Korinth gründete man wieder die Provinz Trizinia.<ref>Εφημερις της Κυβερνησεως του Βασιλειου της Ελλαδος. Band 32, 1845, Παραρτημα, S. 158 (et.gr [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> Später wurde sie mit der Provinz Hydra zur Provinz Hydra und Trizinia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) vereinigt. Sie bestand aus den Gemeinden Hydra, Trizina, Methana und Driopi mit Hydra-Stadt als Verwaltungszentrum.<ref>Γραφειον Δημοσιας Οικονομιας: Πληθυσμος της Ελλαδος του ετους 1861. Βασιλικου Τυπογραφειου, Athen 1862, Zweiter Teil, Tafeln, S. 22 (google.de [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> Vor 1908 gab es wieder eine eigenständige Provinz Trizinia innerhalb der Präfektur Argolis.<ref>Εφημερις της Κυβερνησεως του Βασιλειου της Ελλαδος. Band 28, 1908, Παραρτημα, S. 96 (et.gr [abgerufen am 27. September 2014]).</ref> 1925 wurde Trizinia der Präfektur Attika zugeordnet und bestand aus der Gemeinde Trizina mit den Orten Ano Fanari, Trizina (auch Damalas genannt), Galatas, Dryopi mit Kaloni, Karatzas, Taktikoupolis mit Metamorfosi, der Gemeinde Poros und der Gemeinde Methana. 1964 wurde Trizinia dem neu gegründeten Präfekturbezirk Piräus zugeordnet.
Wirtschaft und Verkehr
Die Gegend um Trizina ist hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägt. So baut man viel Oliven, Zitronen und Orangen an. Auch Weinbau hat eine gewisse Bedeutung. Die Herkunftsbezeichnung Trizinia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) für Olivenöl wurde von der Europäischen Union geschützt. Der Fremdenverkehr ist seit etwa 20 Jahren rückläufig und auf die Insel Poros und die daran anhängende Insel Kalavria konzentriert. Diese sind ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Einwohner der Großraums Athen.
Wichtige Verkehrsverbindungen sind die Landstraße von Trachia nach Galatas sowie die Straße von Galatas nach Ermioni und Kranidi. Die seit 1984 geplante Verbindung von Epidaurus nach Kaloni befindet sich noch in Bau. Wichtiger als die Landverbindung sind die Schiffverbindungen von Piräus nach Methana und Poros. Regelmäßig verkehren große Fähren, die den Verkehr mit Piräus erleichtern.
Die Landschaft der Region ist vom Gebirgszug der Aderes-Berge (auch albanisch Tembeleni genannt) und den Vulkan(halb)inseln Ägina, Methana und Poros geprägt.
Einzelnachweise
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