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Camogli

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Camogli
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Ligurien
Metropolitanstadt Genua (GE)
Koordinaten 44° 21′ N, 9° 9′ OKoordinaten: 44° 21′ 0″ N, 9° 9′ 0″ O
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Höhe 32 m s.l.m.
Fläche 9 km²
Einwohner 4.874 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 16032
Vorwahl 0185
ISTAT-Nummer 010007
Bezeichnung der Bewohner Camogliesi
Schutzpatron San Fortunato
Website Gemeinde Camogli

Camogli ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />kaˈmoʎʎi, -ˈmɔʎʎi]; ligurisch Camoggi, ausgesprochen Kamúdschi [<templatestyles src="IPA/styles.css" />kaˈmudːʒi]<ref>Gaetano Frisoni: Nomi propri di città, borghi e villaggi della Liguria del Dizionario Genovese-Italiano e Italiano-Genovese. Nuova Editrice Genovese, Genova 1910, erneut 2002.</ref>) ist eine italienische Gemeinde mit 4874 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie gehört zur Metropolitanstadt Genua.

Geographie

Camogli liegt auf der Westseite der Halbinsel von Portofino, am Golfo Paradiso an der Riviera di Levante. Zu Camogli gehört der größte Teil des Parco Naturale Regionale di Portofino sowie ein Teil des Meeresschutzgebiets Portofino. Auf Gemeindegebiet liegt auch das heute viel besuchte ehemalige Kloster San Fruttuoso.

Geschichte

Der Ortsname Camogli ist mit Sicherheit antiken Ursprungs, aber seine Herkunft ist ungewiss. Gemäß einer Erklärung liegt eine Ableitung von Camulo oder Camulio vor, einem sabinischen und etruskischen Namen für die Gottheit Mars, oder von Camolio, einer gallokeltischen Gottheit. Ein anderer Erklärungsversuch geht von einem griechisch-ligurischen Namen aus, der „unteres Land“ bedeute (von der höher gelegenen Fraktion Ruta aus gesehen). Volksetymologisch sind die Deutungen als „Haus der Frauen“ (da diese allein zu Hause blieben und auf die Rückkehr ihrer Männer warteten, die sich eingeschifft hatten), oder als „Häuser in Stapeln“ (aufgrund der besonderen Anordnung der Häuser).<ref>La storia della Città. In: comune.camogli.ge.it. Abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref>

Camogli war im Spätmittelalter eine ansehnliche Hafenstadt. In der Blütezeit bestand die Flotte Camoglis aus Hunderten von Großseglern. Sie wurde die „Stadt der tausend weißen Segelschiffe“ genannt. 1798 stellte die Stadt ein großes Kontingent der Napoleonischen Flotte, die in ägyptischen Gewässern bei Abukir von Admiral Nelson geschlagen wurde. Das angesehene, 1874 gegründete Marinekolleg Cristoforo Colombo setzt die nautische Tradition ebenso fort, wie ein Altersheim für Kapitäne. Im Jahr 1880 hatte die Stadt (bei einer Einwohnerzahl von 12.000) 500 patentierte Schiffskapitäne.

Wirtschaft

Das einstige Fischerdorf Camogli, das heute vornehmlich vom Tourismus lebt, ist bekannt für seine bunten Häuser, die sich hinter dem Strand aneinanderreihen. Die Farben sollen einst den Fischern von Camogli geholfen haben, nach dem Fang einfacher zu ihrem Hafen zurückzufinden.

Sport

Bis heute überregional bekannt sind die Erstliga-Wasserballer des heimischen Schwimmklubs RN Camogli, die nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere italienische Meisterschaften gewinnen konnten. Eine direkt am Meer gelegene Schwimmhalle gehört zu den bedeutendsten Bauten neueren Datums.

Partnergemeinde

Camogli pflegt seit 1998 partnerschaftliche Beziehungen zur baden-württembergischen Gemeinde Tuningen.

Trivia

Die Krankenstation auf der britischen Insel Tristan da Cunha im Südatlantik ist nach Camogli benannt, dem Herkunftsort von Repetto und Gaetano Lavarello, die sich 1892 auf der Insel niederließen.<ref>Richard Grundy: Tristan da Cunha Healthcare History. Abgerufen am 3. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Camogli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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