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Jarno Saarinen

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Jarno Saarinen
Jarno-Saarinen-1970 cropped
Nation: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Motorrad-Weltmeisterschaft
Statistik
Starts Siege Poles SR
46 15 18
WM-Titel: 1
WM-Punkte: 459
Podestplätze: 32
Nach Klasse(n):
50-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis der Nationen 1971
Letzter Start: Großer Preis von Spanien 1971
Konstrukteure
1971 Kreidler
WM-Bilanz
WM-Zwölfter (1971)
Starts Siege Poles SR
2
WM-Punkte: 17
Podestplätze: 1
250-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 1970
Letzter Start: Großer Preis von Deutschland 1973
Konstrukteure
1970–1973 Yamaha
WM-Bilanz
Weltmeister (1972)
Starts Siege Poles SR
28 8 10
WM-Punkte: 260
Podestplätze: 18
350-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Österreich 1971
Letzter Start: Großer Preis von Finnland 1972
Konstrukteure
1971–1972 Yamaha
WM-Bilanz
Vizeweltmeister (19711972)
Starts Siege Poles SR
14 5 5
WM-Punkte: 152
Podestplätze: 11
500-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Frankreich 1973
Letzter Start: Großer Preis von Österreich 1973
Konstrukteure
1973 Yamaha
WM-Bilanz
WM-Siebter (1973)
Starts Siege Poles SR
2 2 3
WM-Punkte: 30
Podestplätze: 2
Datei:De Britse motorcoureur Phil Read (nr. 1, links), en de Fin Jarno Saarinen (nr. 2, Bestanddeelnr 925-6894.jpg
250-cm³-Klasse: Jarno Saarinen (22) hinter Phil Read, TT Assen (1972)
Datei:Jarno Saarinen 1963.jpg
Jarno Saarinen bei einem Eisrennen (1963)
Datei:Jarno Saarinen's grave 2010.jpg
Jarno Saarinens Grabstein in Turku

Jarno Karl Keimo Saarinen (* 11. Dezember 1945 in Turku, Finnland; † 20. Mai 1973 in Monza, Italien) war ein finnischer Motorradrennfahrer, auch bekannt als The Flying Finn (der fliegende Finne).

Er bestritt zwischen 1970 und 1973 insgesamt 48 Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft und gewann 1972 den Titel in der 250-cm³-Klasse. Saarinen starb 1973 bei einem Rennunfall in Monza.

Karriere

Jarno Saarinen studierte an der Technischen Hochschule von Turku Ingenieurwesen. Sein Berufswunsch war Motorenentwickler. Nach dem Studium arbeitete er für Puch in Finnland und fuhr mit Motorrädern dieser Marke Eisspeedway und Straßenrennen.

Am 4. August 1968 belegte Saarinen bei seinem ersten WM-Rennen in der 125-cm³-Klasse beim Großen Preis von Finnland in Imatra den elften Platz. Im Jahr 1969 wurde Saarinen Finnischer Meister, und 1970 konnte er auf einer privat finanzierten Yamaha TD2 250-cm³ den vierten WM-Gesamtrang einfahren. 1971 trat Saarinen in den Klassen bis 250-cm³ und bis 350-cm³ an und belegte den dritten bzw. zweiten WM-Rang. Diese Leistung veranlasste Yamaha dazu, ihm für die Saison 1972 einen Werksvertrag für diese beiden Klassen anzubieten. Saarinen bedankte sich mit dem Titel bei den 250ern und dem zweiten WM-Platz in der größeren Klasse hinter Giacomo Agostini.

In der Saison 1973 trat Saarinen wieder in der 250-cm³-Klasse und zusätzlich mit der neuen Vierzylinder-Zweitakt-Yamaha in der 500-cm³-Klasse an. Er gewann die drei ersten Rennen der Saison in der kleinen und zwei von drei Rennen in der großen Klasse.

Tragödie von Monza

Am 20. Mai 1973 kam Jarno Saarinen bei einem schweren Unfall in der ersten Runde des 250-cm³-Laufes zum Nationen-Grand-Prix in Monza, bei dem auch Renzo Pasolini tödlich verunglückte, ums Leben. Die Umstände dieses Unglücks, das als eines der schwersten in der Geschichte der Motorrad-WM gilt, sind bis heute nicht restlos aufgeklärt.

In der ersten Runde des 250er-Laufes brach Pasolinis Motorrad, an zweiter Stelle liegend, in der Curva Grande bei ca. 220 km/h nach links aus. Der Italiener wurde in die Streckenbegrenzung geschleudert und war auf der Stelle tot. Sein Motorrad flog in hohem Bogen zurück auf die Strecke und traf Saarinen, der direkt hinter ihm lag, am Kopf. Der Finne wurde dadurch ca. 40 Meter durch die Luft geschleudert und verletzte sich beim Aufprall auf die Strecke ebenfalls tödlich. Das aus Pasolinis Motorrad austretende Benzin setzte die Strecke und die zur Sicherung angebrachten Strohballen in Brand, dennoch kamen die zwölf weiteren in den Sturz involvierten Piloten allesamt mit Knochenbrüchen, Prellungen und Schürfwunden davon.

In den folgenden Stunden entbrannte ein Streit zwischen Fahrern und Rennleitung um den Start der weiteren Rennen, die schließlich abgesagt wurden. Noch am selben Abend wurde auf einer Pressekonferenz erklärt, dass Pasolini den Sturz durch einen Fahrfehler ausgelöst hätte. Sein damaliger Teamchef Gilberto Milani und eine von Sandro Colombo angefertigte Expertise gingen von einem Kolbenklemmer als Unfallursache aus. Andere Quellen führen Pasos Sturz auf die verschmutzte Strecke zurück und geben der Rennleitung die Schuld für das Unglück. Diese hatte es versäumt, im vorhergegangenen 350er-Lauf Walter Villa, der durch einen technischen Defekt an seiner Benelli die Piste mit Öl verunreinigte, aus dem Rennen zu nehmen und die Strecke in der folgenden 30-minütigen Rennpause zu säubern.

Jarno Saarinen wurde in seiner Heimatstadt Turku beigesetzt. In den 48 Grand-Prix-Rennen seiner Karriere erreichte er 15 Siege und insgesamt 32 Podiumsplatzierungen. Im Jahr 2009 wurde der Finne in die MotoGP Hall of Fame aufgenommen<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jarno Saarinen Made MotoGP Legend.] motogp.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Dezember 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>.

Statistik

Erfolge

Ehrungen

In der Motorrad-Weltmeisterschaft

Jahr Klasse Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte WM Siege
1970 250 cm³ Yamaha DeutschlandDeutschland
6.
FrankreichFrankreich
DNF
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg
4.
Isle of ManIsle of Man
DNS
NiederlandeNiederlande
3.
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
4.
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
4.
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
3.
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
DNF
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg
DNF
ItalienItalien
DNF
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
DNF
57 4.
1971 50 cm³ Kreidler OsterreichÖsterreich
DNS
DeutschlandDeutschland
DNS
NiederlandeNiederlande
DNS
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
DNS
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
DNS
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
DNS
SchwedenSchweden
DNS
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
DNS
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg
DNS
ItalienItalien
6.
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
2.
17 12.
250 cm³ Yamaha OsterreichÖsterreich
8.
DeutschlandDeutschland
DNS
Isle of ManIsle of Man
DNS
NiederlandeNiederlande
DNS
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
DNS
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
5.
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
3.
SchwedenSchweden
3.
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
6.
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg
2.
ItalienItalien
5.
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
1.
64 3. 1
350 cm³ Yamaha OsterreichÖsterreich
6.
DeutschlandDeutschland
5.
Isle of ManIsle of Man
DNS
NiederlandeNiederlande
DNF
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
DNF
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
1.
SchwedenSchweden
3.
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
2.
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg
DNF
ItalienItalien
1.
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
DNF
63 2. 2
1972 250 cm³ Yamaha DeutschlandDeutschland
3.
FrankreichFrankreich
4.
OsterreichÖsterreich
2.
ItalienItalien
3.
Isle of ManIsle of Man
DNS
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg
DNF
NiederlandeNiederlande
3.
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
1.
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
1.
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
1.
SchwedenSchweden
2.
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
1.
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
DNS
94 Weltmeister 4
350 cm³ Yamaha DeutschlandDeutschland
1.
FrankreichFrankreich
1.
OsterreichÖsterreich
4.
ItalienItalien
3.
Isle of ManIsle of Man
DNS
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg
DNF
NiederlandeNiederlande
2.
Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg
DNF
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
1.
SchwedenSchweden
3.
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg
2.
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg
DNF
89 2. 3
1973 250 cm³ Yamaha FrankreichFrankreich
1.
OsterreichÖsterreich
1.
DeutschlandDeutschland
1.
Isle of ManIsle of Man
DNS
ItalienItalien
DNF
45 4. 3
500 cm³ Yamaha FrankreichFrankreich
1.
OsterreichÖsterreich
1.
DeutschlandDeutschland
DNF
Isle of ManIsle of Man
DNS
ItalienItalien
DNS
30 7. 2

DNS: nicht am Start | DNF: Rennen nicht beendet

Trivia

  • Saarinen ist bis heute der einzige Finne, der eine Motorrad-Straßen-Weltmeisterschaft gewinnen konnte.
  • In Italien gibt es immer noch einen aktiven Saarinen-Fanclub.
  • Der italienische Formel-1-Rennfahrer Jarno Trulli ist nach Saarinen benannt.
  • Saarinen gewann als erster Europäer 1973 die Daytona 200 auf dem Daytona International Speedway.
  • Im Wolf-Haas-Krimi Das ewige Leben trägt eine Figur Saarinens Namen als Spitznamen und eine andere Figur trägt den Vornamen seiner Witwe Soili Karme.

Literatur

  • Klaas Tjassens: Jarno Saarinen: der fliegende Finne. T & T, Weissach 2002, ISBN 3-932563-20-4. (Text deutsch und englisch)

Verweise

Weblinks

Commons: Jarno Saarinen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

250 cm³

1949: Bruno Ruffo | 1950: Dario Ambrosini | 1951: Bruno Ruffo | 1952: Enrico Lorenzetti | 1953: Werner Haas | 1954: Werner Haas | 1955: Hermann Paul Müller | 1956: Carlo Ubbiali | 1957: Cecil Sandford | 1958: Tarquinio Provini | 1959: Carlo Ubbiali | 1960: Carlo Ubbiali | 1961: Mike Hailwood | 1962: Jim Redman | 1963: Jim Redman | 1964: Phil Read | 1965: Phil Read | 1966: Mike Hailwood | 1967: Mike Hailwood | 1968: Phil Read | 1969: Kel Carruthers | 1970: Rodney Gould | 1971: Phil Read | 1972: Jarno Saarinen | 1973: Dieter Braun | 1974: Walter Villa | 1975: Walter Villa | 1976: Walter Villa | 1977: Mario Lega | 1978: Kork Ballington | 1979: Kork Ballington | 1980: Toni Mang | 1981: Toni Mang | 1982: Jean-Louis Tournadre | 1983: Carlos Lavado | 1984: Christian Sarron | 1985: Freddie Spencer | 1986: Carlos Lavado | 1987: Toni Mang | 1988: Sito Pons | 1989: Sito Pons | 1990: John Kocinski | 1991: Luca Cadalora | 1992: Luca Cadalora | 1993: Tetsuya Harada | 1994: Max Biaggi | 1995: Max Biaggi | 1996: Max Biaggi | 1997: Max Biaggi | 1998: Loris Capirossi | 1999: Valentino Rossi | 2000: Olivier Jacque | 2001: Daijirō Katō | 2002: Marco Melandri | 2003: Manuel Poggiali | 2004: Dani Pedrosa | 2005: Dani Pedrosa | 2006: Jorge Lorenzo | 2007: Jorge Lorenzo | 2008: Marco Simoncelli | 2009: Hiroshi Aoyama

Moto2

2010: Toni Elías | 2011: Stefan Bradl | 2012: Marc Márquez | 2013: Pol Espargaró | 2014: Esteve Rabat | 2015: Johann Zarco | 2016: Johann Zarco | 2017: Franco Morbidelli | 2018: Francesco Bagnaia | 2019: Álex Márquez | 2020: Enea Bastianini | 2021: Remy Gardner | 2022: Augusto Fernández | 2023: Pedro Acosta | 2024: Ai Ogura | 2025: Diogo Moreira

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1972: Paul Smart | 1973: Jarno Saarinen | 1974: Giacomo Agostini | 1975: Johnny Cecotto | 1976: Steve Baker | 1977: Kenny Roberts sr. | 1978: Johnny Cecotto | 1980: Johnny Cecotto | 1981: Marco Lucchinelli | 1982: Graeme Crosby | 1983: Kenny Roberts sr. | 1984: Kenny Roberts sr. | 1985: Eddie Lawson | 1986: Marco Lucchinelli | 1987: Paul Iddon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1937: Ed Kretz | 1938: Ben Campanale | 1939: Ben Campanale | 1940: Babe Tancrede | 1941: Billy Matthews | 1947: John Spiegelhoff | 1948: Floyd Emde | 1949: Dick Klamforth | 1950: Billy Matthews | 1951: Dick Klamforth | 1952: Dick Klamforth | 1953: Paul Goldsmith | 1954: Bobby Hill | 1955: Brad Andres | 1956: Jon Gibson | 1957: Joe Leonard | 1958: Joe Leonard | 1959: Brad Andres | 1960: Brad Andres | 1961: Roger Reiman | 1962: Don Burnett | 1963: Ralph White | 1964: Roger Reiman | 1965: Roger Reiman | 1966: Buddy Elmore | 1967: Gary Nixon | 1968: Cal Rayborn | 1969: Cal Rayborn | 1970: Dick Mann | 1971: Dick Mann | 1972: Don Emde | 1973: Jarno Saarinen | 1974: Giacomo Agostini | 1975: Gene Romero | 1976: Johnny Cecotto | 1977: Steve Baker | 1978: Kenny Roberts sr. | 1979: Dale Singleton | 1980: Patrick Pons | 1981: Dale Singleton | 1982: Graeme Crosby | 1983: Kenny Roberts sr. | 1984: Kenny Roberts sr. | 1985: Freddie Spencer | 1986: Eddie Lawson | 1987: Wayne Rainey | 1988: Kevin Schwantz | 1989: John Ashmead | 1990: David Sadowski | 1991: Miguel Duhamel | 1992: Scott Russell | 1993: Eddie Lawson | 1994: Scott Russell | 1995: Scott Russell | 1996: Miguel Duhamel | 1997: Scott Russell | 1998: Scott Russell | 1999: Miguel Duhamel | 2000: Mat Mladin | 2001: Mat Mladin | 2002: Nicky Hayden | 2003: Miguel Duhamel | 2004: Mat Mladin | 2005: Miguel Duhamel | 2006: Jake Zemke | 2007: Steve Rapp | 2008: Chaz Davies | 2009: Ben Bostrom | 2010: Josh Herrin | 2011: Jason Di Salvo | 2012: Joey Pascarella | 2013: Cameron Beaubier | 2014: Danny Eslick | 2015: Danny Eslick | 2016: Michael Barnes | 2017: Danny Eslick | 2018: Danny Eslick | 2019: Kyle Wyman | 2020: Josh Herrin (Polesetter) | 2021: Brandon Paasch | 2022: Brandon Paasch | 2023: Josh Herrin | 2024: Josh Herrin Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1958: John Surtees | 1959: Bob McIntyre | 1960: Mike Hailwood | 1961: Gary Hocking | 1962: Derek Minter | 1963: Mike Hailwood | 1964: Mike Hailwood | 1965: John Cooper | 1966: Giacomo Agostini | 1967: John Cooper | 1968: John Cooper | 1969: Giacomo Agostini | 1970: John Cooper | 1971: John Cooper | 1972: Jarno Saarinen | 1973: Phil Read | 1974: Barry Sheene | 1975: Barry Sheene | 1976: Steve Baker | 1977: Pat Hennen | 1978: Barry Sheene | 1979: Kenny Roberts senior | 1980: Randy Mamola | 1981: Graeme Crosby | 1986: Roger Marshall | 1987: Roger Marshall | 1988: Jamie Whitham | 1989: Terry Rymer | 1990: Terry Rymer | 1991: Rob McElnea | 1992: John Reynolds | 1994: Matt Llewellyn | 1995: Chris Walker | 1996: Ray Stringer | 1997: Jason Vincent | 1998: Chris Walker | 1999: Jason Vincent | 2000: Steve Plater | 2001: Michael Rutter | 2002: Glen Richards | 2003: Michael Rutter | 2004: John Reynolds | 2005: Glen Richards | 2006: Chris Walker | 2007: Cal Crutchlow | 2008: Tom Sykes | 2011: Sam Lowes | 2014: John Ingram | 2017: Bradley Ray | 2018: Richard Cooper Vorlage:Klappleiste/Ende

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