Robert Maras
| Datei:Robert Maras 2008.jpg | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 20. Oktober 1978 (47 Jahre und 217 Tage) | |
| Geburtsort | Freiburg, Deutschland | |
| Größe | 215 cm | |
| Position | Center | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1996–1998 Deutschland USC Freiburg 1998–2000 Deutschland TuS Lichterfelde Berlin 1998–2000 Deutschland Alba Berlin 2000–2005 Deutschland Opel Skyliners Frankfurt 2005 Spanien Caja San Fernando Sevilla 2005 Spanien Llanera Menorca 2005–2006 Spanien Palma Aqua Magica 2006–2007 Deutschland Gießen 46ers 2007 Datei:Flag of Greece.svg Egaleo Athen 2008 Spanien Unión Baloncesto La Palma 2008–2009 Deutschland LTi Gießen 46ers 2009–2011 Deutschland FC Bayern München 2011 Deutschland München Basket | ||
| Nationalmannschaft1 | ||
| 2000–2006 | Deutschland | 66 Spiele |
| Vereine als Trainer | ||
| 2011–2013 Deutschland MTSV Schwabing / Team Basket München Nord 2013–2016 Deutschland TSV Oberhaching | ||
| 1Stand: 5. August 2006 | ||
| Robert Maras Medaillenspiegel | ||
|---|---|---|
|
Basketball (Männer) | ||
| Deutschland Deutschland | ||
| Weltmeisterschaft | ||
| Bronze | 2002 Vereinigte Staaten | Deutschland |
| Europameisterschaft | ||
| Silber | 2005 Serbien und Montenegro | Deutschland |
Robert Maras (* 20. Oktober 1978 in Freiburg im Breisgau)<ref>Robert Maras. In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2025.</ref> ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler und -trainer. Der 2,15 m große Maras spielte auf der Center-Position.
Leben und Karriere
Vereinskarriere
Robert Maras wurde als Sohn kroatischer Eltern in Freiburg geboren und wuchs auch dort auf. Er spielte Fußball und kam dann zum Basketball. Maras wurde in der Jugend von einem aus Jugoslawien stammenden Trainer ausgebildet.<ref>Robert Maras. In: Podcast Talkin' Basketball. Abgerufen am 19. September 2023.</ref> 1996 gewann er mit dem USC Freiburg die deutsche A-Jugendmeisterschaft.<ref name=":3">Basketball. In: Festschrift 50 Jahre USC Freiburg, S. 35/36. 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2025.</ref> Ab demselben Jahr spielte er mit dem USC in der 2. Basketball-Bundesliga. Im Juli 1996 nahm er mit der deutschen Juniorennationalmannschaft an der Europameisterschaft teil und war mit 15,3 Punkten je Begegnung zweitbester deutscher Korbschütze hinter Dirk Nowitzki.<ref name=":0">Robert Maras. In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2025.</ref> 1997 stieg Maras mit Freiburg in die Basketball-Bundesliga auf und spielte mit dem USC 1997/98 dann in der höchsten deutschen Liga.<ref name=":3" /> 1998 wechselte Maras mit einer Doppellizenz zum amtierenden deutschen Meister Alba Berlin und dessen Kooperationspartner für Jugendarbeit, TuS Lichterfelde. Mit dem TuS Lichterfelde schaffte er im Jahr 2000 als Führungsspieler den sportlichen Aufstieg in die 1. Bundesliga, Lichterfelde verzichtete auf den Gang in die Bundesliga.<ref>TuS Lichterfelde bleibt Zweitligist: Kooperationspartner von Alba Berlin verzichtet auf den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. In: Tagesspiegel. 15. Juni 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. November 2024.</ref> Bei Alba Berlin blieb seine mittlere Einsatzzeit in seinen beiden Berliner Jahren jeweils im einstelligen Minutenbereich.<ref name=":12">25 Jahre Alba Berlin Basketball. Eine Chronik. Alba Berlin, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Oktober 2021.</ref>
Zur Saison 2000/01 wechselte er zu den Skyliners Frankfurt und entwickelte sich schnell zum Leistungsträger der Mannschaft. Im Dezember 2003 wurde seine Entwicklung zeitweise zurückgeworfen, als er sich einen Kreuzbandriss zuzog und den Gewinn der deutschen Meisterschaft nur noch von der Bank verfolgen konnte. 2002 schaffte es Maras ins Summerleague-Aufgebot der Dallas Mavericks, aber nicht den Sprung in die NBA.
Anfang 2005 wechselte er noch während der laufenden Saison 2004/05 zum spanischen Erstligisten Caja San Fernando Sevilla. In der stärkeren spanischen Liga ACB bestritt er für Sevilla 13 Spiele (5,5 Punkte, 3,6 Rebounds/Spiel).<ref name=":1">Robert Maras. In: Liga ACB. Abgerufen am 8. Dezember 2021.</ref> Zur folgenden Saison wechselte er innerhalb der Liga ACB zu Llanera Menorca und nach sechs Spielen (2,7 Punkte im Schnitt)<ref name=":1" /> für Menorca ging seine Reise im November 2005 weiter zum Zweitligisten Palma Aqua Magica. In 22 Partien für den Zweitligisten erzielte der Innenspieler im Schnitt 3,2 Punkte sowie 1,7 Rebounds.<ref name=":2">Maras, Robert. In: Federación Española de Baloncesto. Abgerufen am 8. Dezember 2021.</ref>
Zur Saison 2006/07 wechselte Maras zu den Gießen 46ers in die Bundesliga. Ab 2007 stand Maras beim griechischen Erstligisten Egaleo Athen unter Vertrag. Im März 2008 wechselte er noch während der laufenden Saison 2007/2008 zum spanischen Zweitligisten Unión Baloncesto La Palma. Er wurde in zwölf Ligaspielen eingesetzt und verbuchte im Mittel 7,2 Punkte je Begegnung für La Palma,<ref name=":2" /> bevor er im Sommer 2008 nach Gießen zurückkehrte. Nach einem Jahr wurde der Vertrag aufgelöst.<ref>Trennung von Robert Maras. In: Gießen 46ers. 3. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2025.</ref> Zur Saison 2009/10 wechselte Maras zum FC Bayern München, bei dem er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnete.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Zur Saison 2011/12 erhielt er keinen neuen Vertrag in München.
Im Juli 2011 gab der Regionalligist München Basket die Verpflichtung Maras bekannt. Maras wollte dort seine Karriere ausklingen lassen und parallel den Einstieg ins Berufsleben finden. Ende November 2011 gab der Verein bekannt, dass Maras seine sportliche Karriere aufgrund von Knieproblemen endgültig beenden muss.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Maras tritt zurück ( vom 22. Dezember 2011 im Internet Archive)</ref> Maras bestritt vier Ligaspiele für den Regionalligisten.
Trainer
Bis Mitte 2013 war Maras Trainer der 2. Herrenmannschaft und der U18 des MTSV Schwabing. Danach wechselte er ins Traineramt beim Regionalligisten TSV Oberhaching-Deisenhofen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> wo er im Sommer 2016 nach dreijähriger Amtszeit ausschied,<ref>Matic für Maras. In: Süddeutsche Zeitung. 9. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2025.</ref> aber anschließend die Aufgaben des Co-Trainers<ref>2016/17. In: TSV Oberhaching-Deisenhofen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. September 2017.</ref> sowie des Trainers der zweiten Herrenmannschaft übernahm.<ref>Tropics Herren 2. In: TSV Oberhaching-Deisenhofen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Mai 2019.</ref> Einen Trainerposten im Berufsbasketball strebte er nicht an.<ref>"Ich habe lange genug meine Knochen hingehalten". In: Süddeutsche Zeitung. 25. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. November 2024.</ref>
Nationalmannschaft
Bei der Sommer-Universiade 2001 in Peking trat er zum ersten Mal mit der deutschen A2-Nationalmannschaft an und belegte am Ende den vierten Platz. Maras überzeugte und war infolgedessen bei der Weltmeisterschaft 2002 in Indianapolis im deutschen A-Nationalmannschaftskader. In nur 35 Minuten Spielzeit machte er 24 Punkte und gewann mit Deutschland Bronze. Auch bei der Europameisterschaft 2003 in Schweden stand er im Aufgebot.<ref name=":0" />
Bei der Europameisterschaft 2005 holte er mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille. Maras wurde in fünf Turnierspielen eingesetzt und erzielte 3 Punkte je Begegnung. Im Endspiel gegen Griechenland kam er auf zwei Punkte.<ref name=":0" /> Zur Weltmeisterschaft 2006 wurde er von Bundestrainer Dirk Bauermann jedoch nicht berufen.
Erfolge
- 1996: Deutscher A-Jugendmeister mit dem USC Freiburg
- 1997: Meisterschaft der 2. Basketball-Bundesliga Süd und Aufstieg in die Basketball-Bundesliga mit dem USC Freiburg
- 2000: Meisterschaft der 2. Basketball-Bundesliga Nord mit dem TuS Lichterfelde
- 2002: 3. Platz bei der Basketball-Weltmeisterschaft mit der deutschen Basketballnationalmannschaft
- 2004: Deutscher Meister mit den Skyliners Frankfurt
- 2005: Vizeeuropameister mit der deutschen Basketballnationalmannschaft
- 2011: Meisterschaft der Pro A und Aufstieg in die Basketball-Bundesliga mit FC Bayern München
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Robert Maras – Spielerprofil auf Basketball-Bundesliga.de
- Spielerportrait beim Deutschen Basketball-Bund
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maras, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. Oktober 1978 |
| GEBURTSORT | Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland |
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- Basketballnationalspieler (Deutschland)
- Deutscher
- Geboren 1978
- Mann
- Basketballspieler (USC Freiburg)
- Basketballspieler (FC Bayern München)
- Basketballspieler (Betis Sevilla)
- Basketballspieler (Griechenland)
- Basketballspieler (Alba Berlin)
- Teilnehmer der Sommer-Universiade 2001
- Teilnehmer an den World University Games (Deutschland)
- Basketballspieler (TuS Lichterfelde Berlin)
- Basketballspieler (München Basket)
- Basketballspieler (Skyliners Frankfurt)
- Basketballtrainer (TSV Oberhaching-Deisenhofen)