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Julius Zumbusch

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Datei:Zumbusch Julius 2014.JPG
Grab des Bildhauers Julius Zumbusch auf dem Alten Nördlichen Friedhof in München

Julius Zumbusch (* 16. Juli 1832 in Herzebrock; † 6. April 1908 in München) war ein deutscher Bildhauer und Medailleur aus der Familie Zumbusch.<ref>L. Forrer: Biographical Dictionary of Medallists. Zumbusch, Julius. Volume VI. Spink & Son Ltd, London 1916, S. 736.</ref>.

Leben

Julius Zumbusch, Bruder des 1888<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1909. 3. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1908, S. 944.</ref> nobilitierten Caspar von Zumbusch, folgte diesem 1850 nach München und wurde dessen Schüler.<ref>Constant von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, Sechzigster Theil, k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1891, S. 313.</ref> Später setzte er seine Studien bei Johann von Halbig sowie an der Münchener Kunstakademie fort.

Von 1863 bis 1866 war Julius Zumbusch als Laienbruder im Kloster Altötting, das er nach Glaubensdifferenzen verließ. Danach ließ er sich als freischaffender Bildhauer in München nieder. Dort schuf er u. a. Bildnisse und Denkmäler sowie mehrere allegorische Figuren für den Münchner Justizpalast (1895–97). Das erste skulpturale Bildnis zu Ehren von Alois Senefelder, am 6. November 1877 eingeweiht, steht noch heute, auf einem modernen Sockel angebracht, auf dem Marsplatz in München. Mit der Gründung 1893 wurde Julius Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft.<ref>Illustrierter Katalog Münchener Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Kgl. Glaspalaste, Ausgegeben am 12. August, Franz Hanfstaengl Kunstverlag, München 1893, S. A.</ref>

Zumbusch war bis zu ihrem frühen Tod mit Emilie Hesse verheiratet, Tochter des Mathematikers Otto Hesse. Nach ihrem Tode ehelichte er ihre jüngere Schwester Lina.

Julius Zumbusch wurde auf dem Alten Nördlichen Friedhof beigesetzt.

Werk

(Auswahl)

Literatur

  • Hermann Kleinsteuber: Europa. Chronik der gebildeten Welt. 1875, Nr. 12, Druck G. Reusche, Verlag Ernst Kell, Leipzig 1875, S. 235.

Weblinks

Commons: Julius Zumbusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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