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Makroderivat

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Makroderivate sind Derivate, denen makroökonomische Größen als Basiswert zugrunde liegen,<ref>Prof Dr Marc Mehlhorn: Definition: Makroderivat. In: Gabler Banklexikon. 2. November 2018, abgerufen am 9. Dezember 2020.</ref> so zum Beispiel das Geschäftsklima, die Arbeitslosenquote oder das Konsumentenvertrauen.

Auktionen für ausgewählte Makroderivate wurden erstmals 2002 im Rahmen einer Kooperation von Goldman Sachs und der Deutschen Bank angeboten.<ref>Erik Snowberg, Justin Wolfers, Eric Zitzewitz: Chapter 11 - Prediction Markets for Economic Forecasting. In: Handbook of Economic Forecasting (= Handbook of Economic Forecasting). Band 2. Elsevier, 1. Januar 2013, S. 669 f. (sciencedirect.com [abgerufen am 15. Dezember 2020]).</ref> Die Derivate wurden als Economic Derivatives bezeichnet. Nach dem Ausscheiden der Deutschen Bank aus dem Gemeinschaftsprojekt wandte sich Goldman Sachs an die Chicagoer Terminbörse CME, auf deren Plattform seit Herbst 2005 Makroderivate angeboten wurden.<ref>CME Group: CME and Goldman Sachs Partner to Conduct Economic Derivatives Auctions | CME Group Inc. 28. Juni 2005, abgerufen am 15. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juli 2007 stellte die CME den Handel mit Economic Derivatives ein.<ref>ANNUAL REPORT PURSUANT TO SECTION 13 OR 15(d) OF THE SECURITIES EXCHANGE ACT OF 1934. (PDF; 1,2 MB) CME Inc., 26. Februar 2010, S. 4, abgerufen am 9. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />