Zum Inhalt springen

Chorioretinitis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. November 2025 um 16:03 Uhr durch imported>Gib Senf dazu! (tk kl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Klassifikation nach ICD-10
H30 Chorioretinitis
H32 Chorioretinale Affektionen bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Chorioretinitis ist der medizinische Fachbegriff für eine Entzündung der Netzhaut (Retinitis) und der Aderhaut. Selten wird der Begriff umgedreht als Retinochorioiditis verwendet. Der Krankheitsverlauf kann sich unterschiedlich entwickeln und reicht von nahezu keiner Beeinträchtigung des Kranken bis zur vollkommenen Blindheit durch Degeneration der Netzhaut.

Die Krankheit wird oft durch Allgemeininfektionen ausgelöst, wie zum Beispiel Toxoplasmose oder auch Tuberkulose und Spätsyphilis. Seltener sind bakteriell-metastatische Entzündungen. Bei AIDS-Patienten oder Immunsupprimierten wird eine Chorioretinitis häufig durch das Humane Cytomegalievirus verursacht.

Toxoplasmose Retinochorioiditis

Ca. 16–35 % aller Retinochorioiditis-Fälle in Mitteleuropa werden durch den Erreger Toxoplasma gondii hervorgerufen.<ref name="ToxoplasmoseRetinochoroiditis">Uwe Pleyer, Florian Heußen: Toxoplasmose Retinochoroiditis. Neue Aspekte einer alten Erkrankung. In: Der Augenspiegel. Nr. 02-2013. Eyepress Fachmedien, Mülheim an der Ruhr Februar 2013, S. 28–32 (charite.de [PDF]).</ref>

Die okuläre Toxoplasmose ist die häufigste Ursache einer posterioren Uveitis. Die Toxoplasma-Retinochorioiditis kann prä- oder postnatal erworben werden.<ref name="ToxoplasmoseRetinochoroiditis" /> Bei pränataler Infektion durch Erstinfektion der Mutter während der Schwangerschaft, kann sich die Chorioretinitis bei Kindern auch erst nach Monaten oder Jahren ausprägen.<ref>Toxoplasmose. In: RKI-Ratgeber. Robert Koch-Institut, 18. Oktober 2018, abgerufen am 31. Mai 2023.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein