Zum Inhalt springen

Wenigerath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Juli 2025 um 16:59 Uhr durch imported>Mombacher (Politik: Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wenigerath
Gemeinde Morbach
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(320)&title=Wenigerath 49° 50′ N, 7° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(320) 49° 49′ 41″ N, 7° 8′ 12″ O
 {{#coordinates:49,827993|7,136591|primary
dim=10000 globe= name=Wenigerath region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 480 m ü. NHN
Einwohner: 320 (2019)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 31. Dezember 1974
Postleitzahl: 54497
Vorwahl: 06533
Lage von Wenigerath in Rheinland-Pfalz
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Wenigerath ist ein Dorf und Ortsbezirk der verbandsfreien Gemeinde Morbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich von Rheinland-Pfalz. Das Straßendorf hat etwa 320 Einwohner (2019).

Geographie

Wenigerath liegt oberhalb von Morbach im Hunsrück. Zum Ortsbezirk Wenigerath gehört auch der Wohnplatz Hegberger Hof.<ref name="GV2022p81">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Wenigerath wird erstmals 1315 urkundlich erwähnt.<ref>Wenigerath will Jubiläum feiern. In: Trierischer Volksfreund. 14. Mai 2012, abgerufen am 27. Dezember 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref>

Das Linke Rheinufer wurde 1794 im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 war Wenigerath ein Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend des Napoleonischen Kaiserreichs, zugehörig dem Saardepartement, Arrondissement Birkenfeld, Kanton Rhaunen. Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, der Ort wurde 1816 dem Regierungsbezirk Trier, Kreis Bernkastel, Bürgermeisterei Morbach (ab 1927 Amt Morbach, ab 1968 Verbandsgemeinde Morbach) zugeordnet.<ref>Historie. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wenigerath innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Am 31. Dezember 1974 wurde aus der bis dahin eigenständige Ortsgemeinde Wenigerath mit zu diesem Zeitpunkt 230 Einwohnern und den anderen 18 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Morbach die verbandsfreie Gemeinde Morbach (Einheitsgemeinde) gebildet.<ref name="GV2006p188">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Ortsbezirk

Wenigerath ist gemäß Hauptsatzung einer von 19 Ortsbezirken der Gemeinde Morbach. Er wird politisch von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher vertreten.<ref>§ 2 Ortsbezirke. (PDF) In: Hauptsatzung der Gemeinde Morbach vom 20. Juni 2014, geändert durch Satzung vom 19. November 2015. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Der Ortsbeirat von Wenigerath besteht aus fünf Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsvorsteher als Vorsitzendem.<ref>Andreas Hackethal (Bürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat Wenigerath am 9. Juni 2024. In: Morbacher Rundschau, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Juni 2024, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref>

Thomas Jakobs wurde im Sommer 2009 Ortsvorsteher von Wenigerath.<ref>Neuer Dorfchef will kein eigenes Süppchen kochen. In: Volksfreund.de. Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier, 10. Juli 2009, abgerufen am 27. Dezember 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 75,16 %<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 27. Dezember 2020 (siehe Morbach, verbandsfreie Gemeinde, vorletzte Ergebniszeile).</ref> und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 82,39 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Andreas Hackethal (Bürgermeister und Wahlleiter): Der Wahlausschuss der Gemeinde Morbach informiert: Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Ortsvorstehers im Ortsbezirk Wenigerath am 9. Juni 2024. In: Morbacher Rundschau, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Juni 2024, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref>

Die Vorgängerin von Jakobs, Hildegard Nauerth-Mettler, hatte das Amt von 1995 bis 2009 ausgeübt.<ref>Landrätin ehrt sechs Morbacher mit Ehrennadel des Landes. In: Presseerklärung. Landkreis Bernkastel-Wittlich, 30. November 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2021; abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Wappen

Das Wappen des Ortes zeigt in der oberen Hälfte ein rotes Balkenkreuz auf silbernem Grund. Darunter sind auf grünem Grund zwei silberne Rodehacken mit goldenen Stielen abgebildet. Wie auch bei zahlreichen anderen Orten in der Region verwiesen die Rodehacken auf Wenigerath als Rodungsgebiet und die entsprechende Endsilbe im Namen. Das Balkenkreuz ist das Wappen von Kurtrier.<ref name="Ortsbezirk">Ortsbezirke: Wenigerath. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Kulturdenkmäler

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein