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Morscheid-Riedenburg

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Morscheid-Riedenburg
Gemeinde Morbach
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(520)&title=Morscheid-Riedenburg 49° 46′ N, 7° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(520) 49° 46′ 7″ N, 7° 5′ 4″ O
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Höhe: 460 m ü. NHN
Einwohner: 520 (2019)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 31. Dezember 1974
Postleitzahl: 54497
Vorwahl: 06533
Morscheid-Riedenburg (Rheinland-Pfalz)
Morscheid-Riedenburg (Rheinland-Pfalz)
Lage von Morscheid-Riedenburg in Rheinland-Pfalz
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Morscheid-Riedenburg ist ein Ortsbezirk der verbandsfreien Gemeinde Morbach im Hunsrück in Rheinland-Pfalz. Er hat etwa 520 Einwohner (2019).

Geographie

Die Gegend südwestlich des Kernortes Morbach mit Morscheid-Riedenburg, Hoxel und Wolzburg wird Balkan genannt.<ref name="Ortsbezirk" /><ref>Darum heißt der Balkan Balkan</ref> Zum Ortsbezirk Morscheid-Riedenburg gehören neben den bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zusammengewachsenen Ortsteilen auch die Wohnplätze Cornelysmühle (Riedenburgermühle), Edenbruch, Huhl und Sankt Kuno.<ref name="Ortsbezirk" /><ref name="GV2022p81">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Morscheid wird erstmals 1215 als Lehen der Grafen von Blieskastel erwähnt, Riedenburg erstmals 1288.<ref>Peter Brucker, Frank Arend: 800 Jahre Morscheid: Geschichtliche Daten. Peter Brucker, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Das Linke Rheinufer wurde 1794 im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 war Morscheid-Riedenburg ein Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend des Napoleonischen Kaiserreichs, zugehörig dem Saardepartement, Arrondissement Birkenfeld, Kanton Rhaunen. Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, der Ort wurde 1816 dem Regierungsbezirk Trier, Kreis Bernkastel zugeordnet und zunächst von der Bürgermeisterei Wirschweiler, ab 1886 von der Bürgermeisterei Morbach (ab 1927 Amt Morbach, ab 1968 Verbandsgemeinde Morbach) verwaltet.<ref>Historie. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Morscheid-Riedenburg innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Am 31. Dezember 1974 wurde aus der bis dahin eigenständige Ortsgemeinde Morscheid-Riedenburg mit zu diesem Zeitpunkt 527 Einwohnern und den anderen 18 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Morbach die verbandsfreie Gemeinde Morbach (Einheitsgemeinde) gebildet.<ref name="GV2006p188">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Ortsbezirk

Morscheid-Riedenburg ist gemäß Hauptsatzung einer von 19 Ortsbezirken der Gemeinde Morbach. Er wird politisch von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher vertreten.<ref>§ 2 Ortsbezirke. (PDF) In: Hauptsatzung der Gemeinde Morbach vom 20. Juni 2014, geändert durch Satzung vom 19. November 2015. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Der Ortsbeirat von Morscheid-Riedenburg besteht aus elf Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsvorsteher als Vorsitzendem.<ref>Andreas Hackethal (Bürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat Morscheid-Riedenburg am 9. Juni 2024. In: Morbacher Rundschau, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Juni 2024, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref>

Björn Nowrot wurde am 4. September 2024 Ortsvorsteher von Morscheid-Riedenburg. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Ortsvorstehers gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Ortsbeirat. Auf seiner konstituierenden Sitzung wählte der Rat Björn Nowrot für fünf Jahre zum Ortsvorsteher.<ref>79. Sitzung Ortsbeirat Morscheid-Riedenburg. In: Rats- und Bürgerinformationssystem. Gemeinde Morbach, 4. September 2024, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref><ref>Björn Nowrot: Vorstellung des neuen Ortsvorstehers Morscheid-Riedenburg. In: Morbacher Rundschau, Ausgabe 39/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref>

Sein Vorgänger Hans-Josef Rech hatte das Amt seit 2017 inne und kandidierte bei der Wahl 2024 nicht erneut.<ref>Hans Josef Rech ist neuer Ortsvorsteher. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 12. März 2017, abgerufen am 27. Dezember 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref><ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 27. Dezember 2020 (siehe Morbach, verbandsfreie Gemeinde, 14. Ergebniszeile).</ref> Zuvor hatte Erwin Schrenk das Amt seit 2010 ausgeübt.<ref>Immer für die Menschen da. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 20. Februar 2017, abgerufen am 27. Dezember 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref><ref>Ein Herzenswunsch zum Neuanfang. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 21. Mai 2010, abgerufen am 27. Dezember 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref>

Wappen

Das Wappen von Morscheid-Riedenburg zeigt in der von rechten Schildhälfte einen silbernen Gitterrost auf rotem Grund, in der linken Schildhälfte drei grüne Riedgräser mit schwarzen Kolben auf silbernen Grund, darunter grüne Wellen. Der Gitterrost steht für den Pfarrpatron St. Laurentius, der auf einem eisernen Gitterrost den Märtyrertod starb. Die Riedgräser verweisen direkt auf den Namen Riedenburg.<ref name="Ortsbezirk">Ortsbezirke: Morscheid-Riedenburg. Gemeinde Morbach, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende