Tierser Bach
| Tierser Bach Breibach, Breienbach | ||||||||||||
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| Daten | ||||||||||||
| Lage | Südtirol, Italien | |||||||||||
| Flusssystem | Etsch | |||||||||||
| Abfluss über | Eisack → Etsch → Adria | |||||||||||
| Flussgebietseinheit | Ostalpen (Alpi Orientali) | |||||||||||
| Quelle | beim Santnerpass in der Rosengartengruppe 46° 27′ 21″ N, 11° 36′ 50″ O {{#coordinates:46,45587|11,61399|
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| Mündung | bei Blumau in den EisackKoordinaten: 46° 29′ 49″ N, 11° 26′ 57″ O
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| Länge | 15,2 km | |||||||||||
Der Tierser Bach (auch Breibach, Breienbach oder Braienbach; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 15,2 Kilometer langer linker Zufluss des Eisacks in Südtirol. Er entspringt im Gebiet des Naturparks Schlern-Rosengarten und fließt bei Blumau in den Eisack. Der Tierser Bach entwässert das Tierser Tal (63 km²). Am Bach bestehen zwei Ableitungen, die der Stromerzeugung dienen. Wichtigste Zuflüsse sind der Tschaminbach und der Manötschbach. Von der Ortschaft Breien, die unterhalb Tiers gelegen ist, bis zur Mündung in den Eisack bildet der Tierser Bach die Gemeindegrenze zwischen Völs und Karneid.
Geschichte
Der Tierser Bach wird ersturkundlich in einem Diplom Kaiser Konrads II. von 1027 für das Hochstift Trient (Übertragung der Grafschaften Vinschgau und Bozen) als „Bria fluvius“ genannt; die entsprechende Urkunde wurde jedoch im späten 13. Jahrhundert im Interesse Graf Meinhards II. von Tirol-Görz verunechtet.<ref>Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 170, Nr. 198.</ref>
Der Tierser Bach bildete auch einen Teil der mittelalterlichen Abgrenzung zwischen den Diözesangebieten von Brixen und Trient, wie dies bereits aus einer Grenzbeschreibung von ca. 1100 hervorgeht.<ref>Franz Huter: Nochmals das Diplom Kaiser Konrads II. vom 1. Juni 1027 für Trient. In: Veröffentlichungen des Landesmuseums Ferdinandeum 12, 1932, S. 51–67, Bezug S. 56f.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Tierser Bach (Braienbach) auf der Website der Südtiroler Landesagentur für Umwelt