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Robert Aymar

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Datei:Robert Aymar 2006.jpg
Robert Aymar, 2006

Robert Jean-Marie Aymar (* 23. März 1936; † 23. September 2024 in Sainte-Foy-lès-Lyon)<ref>Vorlage:Fichier Décès</ref> war ein französischer Physiker und Generaldirektor der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf.<ref>Disparition d’une figure du CEA, Robert Aymar. In: cea.fr. 25. September 2024, abgerufen am 26. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach dem Studium der Physik an der École polytechnique trat Robert Aymar dem Corps des Poudres bei,<ref name="cern:biogr">Robert Aymar (b.1936). CERN, 2008, abgerufen am 26. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kurzbiographie mit Bild).</ref> einer staatlichen Einrichtung mit langer Tradition, die für Entwicklung und Herstellung von Sprengstoffen zuständig war und 1968 im Corps des ingénieurs de l’armement aufging.<ref>Alain Crémieux: 1968 – 1970 Six corps réunis en un seul. In: lajauneetlarouge.com. April 2018, abgerufen am 26. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1959 wurde er an die französische Atomenergiebehörde CEA (Commissariat à l’énergie atomique) abgeordnet und fokussierte seine Forschungen auf dem Gebiet der fundamentalen Plasma-Physik sowie ihrer Anwendung für die kontrollierte thermonukleare Kernfusion.<ref name="cern:biogr" />

1977 übernahm er die Leitung des Fusionsexperiments Tore Supra in Cadarache,<ref name="cern:biogr" /> bei dem es sich um einen Tokamak mit supraleitenden Magneten handelt. Diese Position besetzte er bis 1988 und führte das Projekt von der Konzeptions- und Planungsphase bis zur ersten Produktion eines Plasmas an.

1990 wurde er Mitglied der Direktion für Materialwissenschaften des CEA.<ref name="cern:biogr" />

Ab 1994 war er Leiter des Projektes ITER, wofür er 2006 den Global-Energy-Preis erhielt.

Von Januar 2004 bis Dezember 2008 war er als Nachfolger von Luciano Maiani Generaldirektor des CERN.<ref name="cern:biogr" /> Sein Nachfolger wurde Rolf-Dieter Heuer.

Robert Aymar war Mitglied vieler Aufsichtsgremien und Beiräte von Großforschungseinrichtungen, darunter das Institut Laue-Langevin (ILL) und die europäische Synchrotronstrahlungsquelle ESRF in Grenoble sowie der europäische Fusionsreaktor JET in England.<ref name="cern:biogr" />

2012 erhielt Aymar den IEEE Max Swerdlow Award for Sustained Service to the Applied Superconductivity Community.<ref>Robert Aymar receives top superconductivity award. In: ITER NEWSLINE 271. 11. Juni 2013, abgerufen am 9. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab 1980 war Aymar Ritter und ab 1988 Offizier des nationalen Verdienstordens Frankreichs sowie ab 2008 Komtur mit Stern des Ordens des Löwen von Finnland.<ref>Curriculum Vitae of Robert AYMAR. (pdf) cern.ch, 2011, abgerufen am 9. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2011 wurde er Ritter der Ehrenlegion.<ref name="jorf2011"></ref>

Weblinks

  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aymar bei ITER (Memento vom 13. Oktober 2008 im Internet Archive) (englisch)
  • Robert Aymar (FR). In: Global Energy Prize Laureates. The Global Energy Association, 2006, abgerufen am 9. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references/>

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