Zum Inhalt springen

Focus TV

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Januar 2026 um 18:04 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
FOCUS TV Produktions GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Unternehmenslogo - FOCUS TV.jpg
Rechtsform GmbH
Gründung 1995
Sitz München
Leitung Hans Fink
Mitarbeiterzahl rund 60 fest angestellte Mitarbeiter (2009)
Branche Medien
Website focustv.de

Die Focus TV Produktions GmbH (Eigenschreibweise: FOCUS TV) ist eine deutsche TV-Produktionsgesellschaft mit Sitz in München. Sie ist eine Tochtergesellschaft des Focus Magazin Verlags, einem Unternehmen der Hubert Burda Media, und wurde 1995 gegründet. Das Portfolio der Focus TV Produktions GmbH umfasst die Produktion von diversen TV-Formaten für den deutschen Free-TV-Markt.

Produktionen

Die Gesellschaft produziert u. a. Magazinsendungen, Reportagen, Dokumentationen, Talkshows und Doku-Soaps für deutsche Privat- und öffentlich-rechtliche Sender sowie Image- und Industriefilme. Die wichtigsten Produktionen mit Sender und Frequenz sind bzw. waren:

Außerdem betrieb die Focus TV Produktions GmbH vom 1. Juni 2005 bis zum 15. September 2010 den Pay-TV-Sender Focus Gesundheit.

Geschäftsführung

  • Hans Fink (Geschäftsführer)

Kritik

Die Redaktion von Focus TV geriet durch eine Reportage zu den vermeintlichen Gefahren von sogenannten Killerspielen in die Kritik, die Aufnahmen eines angeblich computerspielsüchtigen Jugendlichen enthielt. Dieses Video, dessen Inhalt fiktiv ist, hatte der infolgedessen als Angry German Kid bekannt gewordene Protagonist jedoch selbst produziert und zur Unterhaltung ins Internet gestellt. Durch die Verbreitung der von Focus TV als authentisch dargestellten Aufnahmen war der Betroffene nach eigenen Aussagen mehrere Jahre hinweg Belästigungen durch seine Mitschüler ausgesetzt und fand anfangs auch keinen Ausbildungsplatz.<ref>Matthias Schwarzer: „Angry German Kid“: Wie ein Internetvideo das Leben eines Teenagers zerstörte auf der Internetseite des RedaktionsNetzwerks Deutschland, 14. September 2019 (rnd.de), abgerufen am 14. Februar 2021</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />