Zum Inhalt springen

Basic Income Earth Network

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Januar 2026 um 04:44 Uhr durch imported>Tohma (NPOV; Weblinks müssen exakt treffen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:BIEN.Logo.gif
Logo

Das Basic Income Earth Network (BIEN) ist ein globales Netzwerk, das für ein bedingungsloses Grundeinkommen Kongresse organisiert und Forschung sowie Lobbyarbeit betreibt.

Geschichte

Die 1986 gegründete Organisation hielt im September jenes Jahres ihre erste internationale Konferenz in Louvain-la-Neuve (Belgien) ab. Das anfänglich noch Basic Income European Network (BIEN) genannte Netzwerk breitete seinen Einfluss bis 1994 auf den gesamten Globus aus. 1998 wurde ein drei Mal jährlich herausgegebenes Rundschreiben eingeführt, welches inzwischen zweimonatlich auf Basis von E-Mails erscheint.

Die Organisation ist Mitinitiator der 2008 von Günter Sölken ins Leben gerufenen, jährlich stattfindenden Internationale Woche des Grundeinkommens.<ref>BIEN: WORLDWIDE: Ninth International Basic Income Week (Sep 19-25). In: basicincome.org. Abgerufen am 19. September 2016.</ref>

BIEN-Kongresse

Vorsitzende

Mit BIEN verbundene nationale und supranationale Netzwerke

Im September 2016 waren 31 eigenständige nationale und supranationale Netzwerke von Grundeinkommensbefürwortern durch BIEN als verbundene Organisationen (affiliates) anerkannt.<ref name="Nationale BIEN-Netzwerke">Basic Income Earth Network: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />31 mit BIEN verbundene nationale und supranationale Netzwerke weltweit. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/basicincome.org In: basicincome.org. Abgerufen am 19. September 2016.</ref>

USA, 1999

Das U.S. Basic Income Guarantee Network (USBIG) wurde im Dezember 1999 gegründet.

Vorstand: Karl Widerquist, Eri Noguchi, Michael Lewis, Steve Shafarman, Al Sheahen, Almaz Zelleke, Michael Howard, Jason Murphy, Jeff Smith, Michael Howard.<ref name="US-BIG.net Vorsitzende">U.S. Basic Income Guarantee Network (USBIG): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Twelfth Annual North American Basic Income Congress 2013, Vorsitzende, Ziele. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.usbig.net</ref>

Schweiz, 2001

Der 2001 gegründete gemeinnützige Verein Basic Income Earth Network-Switzerland (BIEN-Schweiz) ist seit 2002 Teil von BIEN. Er ist gemäß Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches als parteipolitisch unabhängige Organisation eingetragen. Vorsitzender ist Albert Jörimann.

BIEN-Schweiz hatte 2002 den internationalen BIEN-Kongress in Genf organisiert<ref name="BIEN-Schweiz">Basic Income Earth Network-Switzerland (BIEN-Schweiz): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik und Aktivitäten. (Memento vom 11. Januar 2013 im Internet Archive) In: bien-ch.org. Abgerufen am 19. September 2016.</ref> und beteiligte sich an der Eidgenössischen Volksinitiative Für ein bedingungsloses Grundeinkommen 2012/16.

Österreich, 2002

Das am 21. Oktober 2002 gegründete Netzwerk: Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt, B.I.E.N.-Austria beteiligt sich auch an einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Seit 14. Januar 2013 ist diese EBI bei der Europäischen Kommission registriert (ECI(2013)000001). Das ehrenamtliche Bürgerkomitee bestehe aus über 50 Personen aus 15 Ländern. Ziel sei es, das Bedingungslose Grundeinkommen auch auf der europäischen Ebene breit zu diskutieren, um es schließlich einzuführen. Die Europäische Kommission werde aufgefordert, alle ihre zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, so Klaus Sambor, der österreichische Vorsitzende dieser Bürgerinitiative.<ref name="bien-austria EBI 1-2013">BIEN Österreich: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />B.I.E.N.-Austria Europäische Bürgerinitiative, Citizens’ initiative: Unconditional Basic Income (UBI) – Exploring a pathway towards emancipatory welfare conditions in the EU, Date of request for registration: 14/11/2012. (Memento vom 12. Februar 2013 im Internet Archive) Stand Januar 2013. Abruf nicht möglich am 19. September 2016, #404.</ref>

Im Juni 2022 wurde das Symposium „Wege zur sozialen Teilhabe“ mitveranstaltet.<ref>Neue Betreuungsmodelle für Arbeitslose gefordert. orf.at, 15. Mai 2024, abgerufen am 16. Mai 2024.</ref>

Deutschland, 2004

Datei:Netzwerk Grundeinkommen.Germany.Logo.png
Logo (BIEN/Deutschland)

Das Netzwerk Grundeinkommen ist seit 2004 Mitglied des BIEN. Im Januar 2013 zählte es 3984 Vereinsmitglieder und 114 Organisationen.<ref name="netzwerk-grundeinkommen Mitgliedszahlen 2013">Netzwerk Grundeinkommen: Mitglieder im Netzwerk Grundeinkommen. In: grundeinkommen.de. Abgerufen am 13. Oktober 2015.</ref> Im September 2016 waren es 4417 Personen und 123 Organisationen.<ref name="netzwerk-grundeinkommen Mitgliedszahlen 2016">Netzwerk Grundeinkommen: Mitglieder im Netzwerk Grundeinkommen. In: grundeinkommen.de. Abgerufen am 19. September 2016.</ref>

Das Netzwerk-Grundeinkommen wird durch einen Förderverein und einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dem Vorstand gehörten im Januar 2013 drei Mitglieder an: Reimund Acker, Ronald Blaschke und Ralf Engelke.

Mitglieds-Organisationen

Belgien, 2012

Gegründet am 27. Juni 2012. Organisations-Committee: Adeline Otto, Aline Goethals, Anne-Marie Prieels, Christina Lambrecht, Hugo Lueders, Jean-Paul Brasseur, Marc Vandenberghe, Merijn Fagard, Pierre-Yves Ryckaert, Raf Knops.

Weitere BIEN-Netzwerke gibt es in Argentinien, Australien, Brasilien, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, den Niederlanden, Slowenien, Spanien, Südafrika und Südkorea.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />