Zum Inhalt springen

Robertson-Schraube

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026 um 21:28 Uhr durch imported>Ralf Roletschek (Änderungen von ~2026-12791-16 (Diskussion) auf die letzte Version von Coronium zurückgesetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Robertson screw.jpg
Robertson-Schraube für Holz
Datei:Robertson screwdriver patent illustration.jpg
Zeichnung aus dem Patent von 1907<ref name="CA116463" />

Die Robertson-Schraube ist eine Schraube, deren Kopf mit einem quadratischen Innenvierkant versehen ist. In Europa war diese Ausführung immer selten, während sie in Kanada und den USA häufiger vorkommt.

Datei:Robertson screwdrivers.jpg
Robertson-Schraubenziehersatz

Der Abtrieb des Schraubenziehers ist ein Außenvierkant. Wie für Innensechskant-Aufnahmen werden Schlüssel für Robertson-Schraubenköpfe auch in abgewinkelter Form -mit einem kurzen und einem langen Ende- angeboten.

Benannt ist der Robertson-Antrieb nach seinem Erfinder, dem Kanadier Peter L. Robertson, der dieses Schraubenkopfprofil 1907 einführte und zum Patent anmeldete.<ref name="CA116463">Patent CA116463A: Screw. Angemeldet am 24. Oktober 1907, veröffentlicht am 2. Februar 1909, Erfinder: Peter Lymburner Robertson.</ref>

Der Innenvierkant ermöglicht einen guten Kraftschluss und der Schraubenzieher rutscht weniger leicht aus dem Schraubenkopf heraus, als es etwa bei Schrauben mit Schlitz der Fall ist. Das System war somit für den industriellen Gebrauch besser geeignet.

Das überzeugte auch die Ford Motor Company, einen der ersten Kunden von Peter L. Robertson. Im Ford Modell T wurden über 700 Robertson-Schrauben verwendet.

Eine in Deutschland übliche Anwendung sind selbstbohrende Blechschrauben zur Montage von Lüftungskanälen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Robertson-Schraube – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />