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Hedwig

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. April 2026 um 08:38 Uhr durch imported>Van.ike (Vorname: Hedwig Salomon).
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Hedwig ist ein weiblicher, in seltenen Fällen auch männlicher Vorname sowie ein Nachname. Der Name kommt aus dem Althochdeutschen (Haduwig) und setzt sich aus hadu, „der Kampf, die Schlacht“ und wig, „ringen, der Kampf, der Krieg“ zusammen.<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 171 + 176.</ref> Bekannt sind im Deutschen und Englischen die Varianten Hadwig, Hedi, Hedy, französisch Edwige, skandinavisch Hedvig, flämisch Hadewych, slowakisch Hedviga, tschechisch Hedvika, sorbisch und polnisch Jadwiga, spanisch Eduvigis.

Verbreitung

Der Name Hedwig ist in Deutschland seit vielen Jahren etabliert. Besonders beliebt war er in den 1880er (Rang 12)<ref>Beliebteste Vornamen der 1880er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref>, 1890er (Rang 21)<ref>Beliebteste Vornamen der 1890er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref>, 1900er (Rang 29)<ref>Beliebteste Vornamen der 1900er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref> und 1910er Jahren (Rang 34)<ref>Beliebteste Vornamen der 1910er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref>. Danach ließ seine Beliebtheit stetig nach, seit den 1960er Jahren ist der Name nur noch mäßig beliebt. In den letzten 10 Jahren wurde der Name rund 500 Mal gewählt.<ref name=":0">Hedwig. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref> Der Name kommt in Österreich seit 1984 fast jedes Jahr in der Namensgebung vor. Bis Mitte der 1980er Jahre galt er als mäßig beliebt, seitdem wird er nur noch in einem geringen Umfang vergeben.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 9. September 2025.</ref> Von 1984 bis 2023 wurden etwa 100 Mädchen so genannt. In der Schweiz war der Name von 1930 bis 1940 besonders beliebt, als er sich in den Top-20 befand. Bis zum Jahr 1955 belegte er einen Platz in den Top-100, danach ging seine Beliebtheit stetig zurück. Heute wird der Name nur noch selten vergeben. Von 1930 bis 2023 wurde er etwa 5.500 Mal gewählt.<ref name=":0" />

Der Name kommt heutzutage in den nordischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden nur selten vor.<ref>Hedwig. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 9. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name tauchte in Frankreich am Anfang des 20. Jahrhunderts etwa zwanzig Jahre lang immer wieder in den Top-500 auf.<ref>Popularity in France. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den Niederlanden wird der Name wird seit 1930 fast jedes Jahr bei der Namenswahl berücksichtigt. Von 1930 bis 2023 wurde er rund 2.000 Mal vergeben. Die Vergabe ist auch in Liechtenstein und Kanada nachgewiesen.<ref name=":0" /> In den USA befand sich der Name von 1880 bis Mitte der 1920er Jahre durchgehend in den Top-1000.<ref>Popularity in the United States. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Namensträgerinnen

Einzelname

Vorname

Familienname

Himmelskörper

Orte

  • Hedwig ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine verlassene Siedlung in der Mittelslowakei

Kunstfiguren

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />