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Jonathon Power

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Jonathon Power Vorlage:SportPicto
Spitzname: The Magician
Nationalität: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
Geburtstag: 9. August 1974
Größe: 182 cm
1. Profisaison: 1993
Rücktritt: 2006
Spielhand: Rechts
Trainer: Mike Way
Erfolge
Karrieretitel: 37
Karrierefinals: 61
Beste Platzierung: 1 (Mai 1999)
Monate Nr. 1: 14
Weltmeistertitel: 1
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der PSA und Squashinfo (siehe Weblinks)

Jonathon Tyler Power (* 9. August 1974 in Comox) ist ein ehemaliger kanadischer Squashspieler. Er wurde 1998 Weltmeister und war der erste Weltranglistenerste aus Nordamerika.

Karriere

Power begann mit sieben Jahren Squash zu spielen und wurde mit 16 Jahren Profi. 1991 stieg er in die Profi-Tour der PSA ein, auf der er bis zu seinem Karriereende insgesamt 37 Turniere gewann und in 24 weiteren Finals stand. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1998. Außerdem konnte er einmal die British Open (1999), zweimal die PSA Super Series, dreimal das PSA Masters und gleich viermal das Tournament of Champions für sich entscheiden. Bei den Commonwealth Games 2002 eroberte er außerdem die Goldmedaille im Einzel. 2006 wurde er Panamerikameister. Mit der kanadischen Nationalmannschaft nahm er an zehn Weltmeisterschaften teil: 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2007 und 2009. 1997 wurde er gemeinsam mit Gary Waite, Kelly Patrick und Graham Ryding Vizeweltmeister. Mit acht Titeln ist er Rekordhalter bei den kanadischen Meisterschaften.

Power war bei den Zuschauern sehr beliebt, was neben seinem Spielstil vor allem auf seine emotionalen Ausbrüche und Diskussionen mit den Schiedsrichtern zurückzuführen war, weswegen er gerne mit dem Tennisspieler John McEnroe verglichen wurde.<ref>Eric Andrew-Gee: Jonathon Power finds sweet spot after squash supremacy. In: thestar.com. The Star, 3. Januar 2015, abgerufen am 2. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Greatest Squash Player: Jonathon Power & Raneem El Welily Voted Number 5. In: psaworldtour.com. PSA World Tour, 27. August 2018, abgerufen am 2. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem galt Powers Rivalität mit dem Briten Peter Nicol neben der von Jansher und Jahangir Khan als eine der berühmtesten und längsten in der Historie.<ref>Rod Gilmour: Jonathon Power and Peter Nicol to resume squash rivalry on Legends Tour. In: telegraph.co.uk. The Daily Telegraph, 26. Februar 2010, abgerufen am 2. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>A long rivalry. (pdf) In: squashplayer.co.uk. Abgerufen am 2. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Peter Nicol v Jonathon Power. In: squashplayer.co.uk. Abgerufen am 2. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Januar 2006 eroberte Jonathon Power nach einer viereinhalbjährigen Abstinenz von Weltranglistenposition eins ebendiese wieder zurück, womit er gleichzeitig einen Rekord aufstellte: Noch nie hatte ein Spieler nach einer so großen Zeit nochmals die Weltrangliste angeführt. Im Monat darauf verlor er die Position wieder, um sie am 1. März des Jahres ein weiteres Mal innezuhaben. Da es Power letztes Ziel war, als Weltranglistenführender abzutreten, gab er am 2. März 2006 seinen offiziellen Rücktritt vom Profisquash bekannt. Damit schaffte Power zudem ein Novum, da er für die eine Woche später angesetzten Super Series Finals topgesetzt war. Noch nie hatte der Ranglistenführende der Super-Series-Tour am Finale nicht teilgenommen. Nach seinem Rücktritt bemühte sich Power vor allem darum, den Squashsport in Nordamerika und im Speziellen in Kanada weiter aufzubauen.

Jonathon Power ist verheiratet und hat eine Tochter.<ref>Fram chats to: Jonathon Power. In: thesquashsite.com. 1. Februar 2025, abgerufen am 2. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1976–1980: Geoff Hunt | 1981–1985, 1988: Jahangir Khan | 1986: Ross Norman | 1987, 1989, 1990, 1992–1996: Jansher Khan | 1991: Rodney Martin | 1997: Rodney Eyles | 1998: Jonathon Power | 1999: Peter Nicol | 2002, 2006: David Palmer | 2003, 2005, 2007, 2009: Amr Shabana | 2004: Thierry Lincou | 2008, 2012, 2014: Ramy Ashour | 2010, 2011, 2013: Nick Matthew | 2015: Grégory Gaultier | 2016: Karim Abdel Gawad | 2017: Mohamed Elshorbagy | 2018/19, 2020/21–2022/23: Ali Farag | 2019/20: Tarek Momen | 2023/24: Diego Elías | 2024/25: Mostafa Asal Vorlage:Klappleiste/Ende