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Chris Isaak

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Chris Isaak, 2014

Christopher Joseph Isaak (* 26. Juni 1956 in Stockton, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Sänger und Filmschauspieler.

Leben und Wirken

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Chris Isaak, 1988

1981 gründete Chris Isaak mit James Calvin Wilsey (Gitarre), Kenney Dale Johnson (Schlagzeug), und Rowland Salley (Bass) die Band Silvertone. 1985 brachte er sein erstes Solo-Album, Silvertone, heraus. Sein Deutschland-Debüt hatte er am 28. Oktober 1985 im Onkel Pö in Hamburg.

Sein wohl bekanntester Titel ist das 1989 entstandene Liebeslied Wicked Game, das nach seiner Veröffentlichung aber zunächst unbeachtet blieb. Erst durch die Verwendung der Instrumentalversion in einer Schlüsselszene von David Lynchs Film Wild at Heart gewann der Titel an Popularität und erzielte Ende 1990 bzw. Anfang 1991 Top-10-Platzierungen u. a. in den britischen, amerikanischen und auch deutschen Charts. Zum Erfolg trug dabei auch der Schwarz-Weiß-Clip mit dem dänischen Model Helena Christensen bei.

Mit dem wiederveröffentlichten Song Blue Hotel (dieser stammte ursprünglich aus dem Jahr 1986) hatte Isaak im Frühjahr 1991 noch einen weiteren Top-20-Hit. Der Sänger trat auch als Schauspieler in Erscheinung, unter anderem in Filmen wie Little Buddha, Das Schweigen der Lämmer und Die Mafiosi-Braut. In den Vereinigten Staaten war er von 2001 bis März 2004 in seiner eigenen Fernsehserie The Chris Isaak Show zu sehen. Die Serie zeigte das fiktive Alltagsleben des Rock-Musikers.

Im Jahr 2009 war er Gastgeber der Show The Chris Isaak Hour, die auch der deutsche Biography Channel ausstrahlte. Isaak begrüßte in jeder Folge einen neuen Musikstar (beispielsweise Yusuf Islam oder die Smashing Pumpkins), um mit ihm live im Studio zu musizieren und ins Gespräch zu kommen. Insgesamt gab es acht Ausgaben.<ref>The Chris Isaak Hour, Internet Movie Database, abgerufen am 14. Juli 2019.</ref>

2015 gehörte er zu den Juroren der 7. Staffel der australischen TV-Casting-Show The X Factor.

Kontroverse bei den MTV Movie Awards 1995

Bei den MTV Movie & TV Awards 1995 trat Chris Isaak gemeinsam mit Cameron Diaz als Präsentator des Preises für den „Besten Kuss“ auf. Während der Anmoderation versuchte Isaak mehrfach, Diaz gegen ihren Willen zu küssen, was in der Live-Übertragung deutlich sichtbar war. Diaz zeigte sich sichtlich unwohl und versuchte, den Annäherungen auszuweichen. Am selben Abend gewann Jim Carrey den Preis für den „Besten Kuss“ und begrüßte Isaak auf der Bühne mit einem Kuss, was von vielen als humorvolle Retourkutsche und Solidaritätsbekundung gegenüber Diaz interpretiert wurde.<ref name=":9">When Jim Carrey stood up to Chris Isaak after he tried to forcibly kiss the former’s ‘The Mask’ co-star Cameron Diaz on stage. Abgerufen am 16. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieser Vorfall wurde damals kaum thematisiert, erlangte jedoch Jahre später durch das Wiederauftauchen des Videomaterials in sozialen Medien erneute Aufmerksamkeit und wurde als unangemessenes Verhalten kritisiert.

Bildergalerie

Diskografie

Studioalben

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Livealben

  • 1995: Live from Bimbo’s 365 Club in San Francisco
  • 2004: Christmas
  • 2005: Soundstage Presents Chris Isaak
  • 2008: Live in Australia
  • 2010: Live at the Fillmore
  • 2017: Mr. Lucky in Spain

Kompilationen

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Singles

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Weitere Singles

  • 1985: Dancin’
  • 1985: Gone Ridin’
  • 1986: Livin’ for Your Lover
  • 1987: You Owe Me Some Kind of Love
  • 1987: Lie to Me
  • 1987: Heart Full of Soul
  • 1989: Don’t Make Me Dream About You
  • 1991: Blue Spanish Sky
  • 1991: Lie to Me (1991)
  • 1993: Solitary Man
  • 1993: Two Hearts
  • 1993: Dark Moon
  • 1995: Baby Did a Bad, Bad Thing
  • 1995: Go Walking Down There
  • 1996: Graduation Day
  • 1996: Think of Tomorrow
  • 1996: Dancin’ (1996)
  • 1998: Flying
  • 2002: Let Me Down Easy
  • 2002: One Day
  • 2004: Santa Claus Is Coming to Town (mit Stevie Nicks)
  • 2006: King Without a Castle
  • 2006: Let’s Have a Party
  • 2006: I Want You to Want Me
  • 2007: Blueberry Hill (Live) (mit Johnny Hallyday)
  • 2009: We Let Her Down
  • 2009: You Don’t Cry Like I Do
  • 2009: Breaking Apart (mit Trisha Yearwood)
  • 2011: Live It Up
  • 2015: Please Don’t Call
  • 2021: Pandemic blues: I Can’t Take It

Videoalben

  • 2005: Soundstage Presents Chris Isaak

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

2× Platin-Schallplatte

3× Platin-Schallplatte

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Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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